Luigi Maglione

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Luigi Kardinal Maglione (* 2. März 1877 in Casoria, Italien; † 22. August 1944 ebd.) war seit 1901 Priester, Dr. Phil., Dr. theol., seit 1908 im Dienst des Staatssekretariats, 1939-44 Kardinalstaatssekretär.

Biografie

Luigi Maglione wurde 1918 von Papst Benedikt XV. zum vorläufigen Päpstlichen Repräsentanten beim Völkerbund und zum Gesandten in der Schweiz ernannt und war seit 1920 Nuntius. Sein Wirken als Nuntius in Frankreich (1926-35) stand ganz im Zeichen des Konflikts um die Action francaise. Der christliche Demokrat Maglione setzte hartnäckig die Linie von Papst Pius XI. durch. Dieser ernannte ihn 1935 zum Kardinal und 1938 mit dem Amt des Präfekten der ehem. Konzilskongregation (heute Kleruskongregation). Seine Wirksamkeit im Amt des Staatssekretär Pius XII. blieb nach außen begrenzt, da dieser als unermüdlicher Arbeiter und vormaliger Staatssekretär die Kurie mindestens ebenso autokratisch leitete wie vorher Pius XI. Daher hatte Maglione zunächst keinen anderen Nachfolger im Amt als den Papst selbst (bis 1952).

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