Margarita López

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Margarita López de Maturana y Ortiz de Zárate MMB (*25. Juli 1884 in Bilbao; † 23. Juli 1934 in Bérriz) war Gründerin des Ordens der "Missionsmercedarierinnen von Bérriz" und ist eine Selige. Der Gedenktag ist der 24. Juli.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Maria de Pilar, so ihr Taufname, wurde als Zwillingsschester der Dienerin Gottes Leonora geboren. Maria trat mit 19 Jahren bei den Mercedarerinnen des Klosters "Vera Cruz" von Bérriz im Baskenland ein, wo sie das Internat besuchte.

Von 1906 an wirkte sie 20 Jahre lang an der Klosterschule als leidenschaftliche, von den Mädchen sehr geschätzte Lehrerin. Ihr glühendes Missionsverlangen, das sie lange in ihrem Herzen trug, übertrug sie auf ihre Schülerinnen, mit denen sie die "Mercedarische Missionsjugend" gründete. Im vierten Gelübde der Mercedarier sah sie eine neue Herausforderung. Mit diesem Gelübde verspprachen die Professen des 1218 vom heiligen Petrus Nolascus (1246/56) gegründeten Ordens, sich selbst als "Lösegeld" für versklavte und gefangene Christen zur Verfügung zu stellen. Diesem scheinbar im Heute kaum noch bedeutungsvollen Gelöbnis, wollte sie eine neue Zielsetzung geben.

Voll Eifer begeisterte sie ihre Mitschwestern von der Missionsidee und erhielt 1926 von der römischen Generalkurie die Erlaubnis, "ad experimentum" das Klausurkloster in einen Missionsorden zu verwandeln. Bald sandte sie die ersten Nonnen nach Wuhu in China, nach Saipan auf den Marianen und auf die Insel Pohupei in Mikronesien. 1930 wurde der neue Orden der "Missionsmercedarierinnen von Bérriz" anerkannt und Mutter Margarita Maria auf dem ersten Generalkapitel zur Generaloberin gewählt.

Bis zu ihrem Tod bereiste sie zahlreiche Länder, nahm neue Gründungen vor und bestärkte die Schwestern in den Missionen. In 14 Ländern der Erde wirken diese rund 500 Schwestern noch heute. Margarita starb an Krebs.

Seligsprechungsprozess

In der Jakobs-Kathedrale von Bilbao wurde sie am Weltmissionssonntag, den 22. Oktober 2006 im Pontifikat Benedikt XNI. seliggesprochen.

Literatur

Osservatore Romano am 15. Oktober 2010. Verfasst von Stefan Wirth.

Weblinks

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