Maria Hilfe der Christen

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U.L.F. von Sheshan

Maria Hilfe der Christen (lat. Auxilium Christianorum, kurz auch Mariahilf) ist eine Anrufung aus der Lauretanischen Litanei. Sie wurde dort 1571 durch Papst Pius V. eingefügt zum Dank für den Sieg der Christen über die Türken bei Lepanto.[1]

Insbesondere in China (U.L.F. von Sheshan) hat sich ein besonderes Fest am 24. Mai entwickelt. Der Sheshan, ein Berg bei Shanghai, beherbergt ein Marienheiligtum zur Helferin der Christen. Diese Anrufung wurde in Europa aber bereits nach dem Sieg über die Türken vor Wien 1683 populär (vgl. Mariä Namen); Papst Pius VII. legte das Fest 1814 auf den 24. Mai, den Tag seiner Rückkehr aus napoleonischer Gefangenschaft, zur klareren Unterscheidung vom Namensfest bzw. dem Gedächtnis der Schmerzen Mariens (15. September).

Weltweit tragen viele Maria-Hilf-Kirchen und -Kapellen das Patrozinium Mariens als Auxilium Christianorum.

Päpstliche Gebete

Die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. verbanden mit der Verehrung von Maria Hilfe der Christen das Gebet für die Kirche in China und formulierten in diesem Anliegen auch besondere Gebete:

Weblinks

Anmerkungen

  1. Walter Dürig: Die Lauretanische Litanei. Sankt Ottilien 1990, S. 60f.
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