Maria von Ägypten

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Maria von Ägypten

Maria von Ägypten (* 344, † 421 oder 430 bei Jericho) ist die Patronin ehemaliger Prostituierter und Helferin bei sexuellen Versuchungen. Ihr Gedenktag ist der 1. April.

Biografie

Maria war ein schönes, verwöhntes und reiches Mädchen und der Stolz ihrer Familie. Im Alter von 12 Jahren riss sie von zu Hause aus und ging nach Alexandrien in Ägypten. Dort war sie 17 Jahre lang Tänzerin, Sängerin und Prostituierte.

Sie schloss sich schließlich einer Pilgerfahrt nach Palästina an in der Hoffung ihr "Gewerbe" in Jerusalem ausüben zu können. Am Fest der Kreuzerhöhung ging sie auf der Suche nach Kunden zur Kirche. Dort angekommen konnte sie die Kirchtüre nicht öffnen. Sie bekehrte sich und vertraute sich der Jungfrau Maria an. Eine Stimme sagte ihr sie würde auf der anderen Seite des Jordans Ruhe finden. Sie überquerte daraufhin den Jordan ging in die Wüste und lebte dort noch 50 Jahre als Einsiedlerin und ernährte sich von Kräutern und Beeren.

Kurz vor ihrem Tod traf sie den Heiligen Zosimus von Palästina. Dieser war es auch, der ihre Biografie geschrieben hat.

Quellen

  • Acta Sanctorum: Bios Marias Aigyptias – Die Legende der Maria aus Ägypten. Aus dem Griechischen übers. u. erl. v. Gabriele Ziegler. Vorw. v. Anselm Grün. Schmuckvignetten v. Franz Grundler. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2013 (im Druck).

Weblinks

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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