Martin Mosebach

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Martin Mosebach (*31. Juli 1951), Schriftsteller, Büchnerpreisträger 2007, wohnhaft in Frankfurt am Main, ist ein deutschsprachiger Verfasser etlicher Romane und Erzählungen. Im konfessionellen Bereich ist er als treuer Katholik und engagierter Kämpfer für die "alte Messe" in Erscheinung getreten (vgl. Summorum pontificum), sogar auf dem Katholikentag in Osnabrück 2008. In seinem wichtigen Buch "Häresie der Formlosigkeit" rechnet er geistvoll und luzide mit der nachkonziliaren Liturgiereform und dem damit einhergehenden "Bildersturm" ab. Leider ist er im Hinblick auf das II. Vatikanum und Papst Paul VI. zu keiner sachgerechten Würdigung fähig, da er hierzu weitgehend mit häresieverdächtigen Fehldeutungen, sowohl der Tradition wie auch der Liturgie, aus dem Umfeld von Marcel Lefebvre sympathisiert.

Werke (Auswahl)

  • Häresie der Formlosigkeit. Die römische Liturgie und ihr Feind.* (*Mit "Feind" ist der Papst gemeint.) Karolinger Verlag, Wien und Leipzig 2003 (2. Auflage; 157 Seiten; ISBN 3-85418-102-7).

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