Meditation

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lat. Besinnung, besinnliche Betrachtung

die durch entsprechende Übungen bewirkte oder angestrebte geistig-geistl. Sammlung (oft in Abgeschlossenheit und unter Schweigen). Die Meditation soll, von körperlicher Entspannung und Haltung unterstützt, den Menschen zu seinem eigenen innersten Grund führen siehe Kontemplation. Im Westen findet sich Meditation schon in der Antike (Neuplatonismus) und wurde vom Christentum vertieft.

Im Lukasevangelium 10, 38-42 werden uns zwei Frauen aus Bethanien vorgestellt: Martha und Maria. Diese sind sehr verschieden. Martha ist überaktiv, Maria ist meditativ. Jesus sagt, daß Maria dabei den besseren Teil erwählt hat.

Martha und Maria sind Symbole für unser Leben. Arbeit und Gebet sollen wir, katholische Christen, in Einklang in unserem Leben bringen.


Literatur

"Die Meditation ist ein Weg zur Erfahrung des eigenen Wesens. Sie führt in die Mitte des Seins, bis zu jenem Brennpunkt in uns, aus dem alles Helle unseres Lebens hervorbricht, bis zu jener Achse, um die sich alles dreht." Das schreibt Tomislav Ivancic in seinem Buch "ABBA - Lieber Vater - Hinführung zur christlichen Meditation" (S. 11) (1982) Weiters schreibt jener in diesem Buch: "Die christliche Meditation will den Menschen also in seinem Inneren nicht nur befreien, stärken und heilen, damit er richtig leben und arbeiten kann, sondern sie verleiht ihm göttliche Kraft zur eigenen Erneuerung und zur Erneuerung der Wel." (S. 15) Dann schreibt jener folgendes: "Die christliche Meditation ist kein Psychotraining, sondern Gebet. Am Anfang kann man sich dabei auch der einen oder anderen Technik bedienen, doch ist es immer wesentlich, zu JESUS zu kommen und durch ihn im Heiligen Geist zum Vater." (S. 20)

Päpstliche Schreiben

Weblinks

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