Michael Gerber

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Michael Gerber (Dr. theol.; * 17. Januar 1970 im badischen Oberkirch in der Ortenau) ist Diözesanbischof des Bistums Fuldas.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Michael Gerber wuchs in einer katholischen Familie auf und engagierte sich während der Schulzeit aktiv als Ministrant, Gruppenleiter und Pfarrjugendleiter in der kirchlichen Jugendarbeit. Er studierte nach seinem Abitur am Hans-Furler-Gymnasium in Oberkirch von 1989 bis 1995 Philosophie und Theologie in Freiburg und in Rom an der Gregoriana. Er war mehrfach in Südamerika (Chile und Bolivien), spricht Spanisch, Englisch und Italienisch. Nach einem Praxissemester in Bietigheim bei Rastatt (1992/1993) und einem Gemeindejahr in Ettlingen (Pfarrei Herz-Jesu) und in Völkersbach (Pfarrei St. Georg - 1995/1996) erhielt er 1996 die Diakonenweihe. Am 11. Mai 1997 empfing er durch Erzbischof Oskar Saier das Sakrament der Priesterweihe. Er war Kaplan in Malsch bei Ettlingen (1997−1999) und dort vor allem in der Jugendarbeit (KJG, Ministranten) aktiv. Er diente als Hochschulseelsorger der katholischen Hochschulgemeinde Freiburg-Littenweiler (1999−2001). Er begann eine Dissertation im Bereich Pastoraltheologie (zu theologisch-anthropologischen Grundlagen für die Formung und Ausbildung geistlicher Berufe), die er im Sommer 2007 erfolgreich („magna cum laude“) abschloss. Seit 2001 war Gerber als Vorsteher im „Collegium Borromaeum“ tätig: Zunächst für die Studienphase, dann (nach der Zusammenlegung des Theologenkonviktes mit dem Priesterseminar) zuständig für die Pastoralausbildung nach dem Studium und die Berufseinführung der Vikare. 2006 wurde Gerber zum Subregens am Erzbischöflichen Priesterseminar Freiburg ernannt. Von 2011-214 war er Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars Collegium Borromaeum[1] in Freiburg im Breisgau.

Ein wichtiges Fundament für seinen Dienst findet Michael Gerber in der Spiritualität der Schönstatt-Bewegung. Bereits als Jugendlicher erhielt Michael Gerber hier wichtige Impulse und schloss sich während des Studiums dem „Schönstatt-Institut Diözesanpriester“ an. Seit 2005 ist er Mitglied des fünfköpfigen Leitungsteams dieser weltweiten Priestergemeinschaft. Zudem war Gerber Mitglied im Beirat der Deutschen Regenten-Konferenz und in dieser Eigenschaft verantwortlich für Aktivitäten der Aus- und Weiterbildung der Priesterausbilder.

Bischof

Papst Franziskus ernannte Michael Gerber am 12. Juni 2013 zum Titularbischof von Migirpa und zum Weihbischof im Erzbistum Freiburg. Eine der drei Weihbischof-Positionen in der Erzdiözese Freiburg war im Herbst 2012 durch die Emeritierung von Weihbischof Prof. Paul Wehrle frei geworden. Gerber hat sich für den Wahlspruch „Mit dir im Bund“ (lat.: „tecum in foedere“) entschieden. Die Bischofsweihe empfing er am 8. September im Freiburger Münster. Hauptkonsekrater war Erzbischof Robert Zollitsch, Mikonsekratoren waren Rainer Klug und Bernd Joachim Uhl. In der Deutschen Bischofskonferenz ist Weihbischof Gerber Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste sowie der Jugendkommission. Am 13. Dezember 2018 wurde er durch Papst Franziskus zum Bischof des Bistums Fuldas ernannt.[2]Er wurde am 31. März 2019 eingeführt.[3]

Werke

Weblinks


Vorgänger
Heinz Josef Algermissen
† Bischof von Fulda
2019-
Nachfolger
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Anmerkungen

  1. Collegium Borromaeum
  2. Weihbischof Michael Gerber wird neuer Bischof von Fulda Kath.net am 13 .Dezember 2018
  3. Termin für Gerbers Amtseinführung als Bischof von Fulda steht Katholisch.de am 20. Dezember 2018
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