Monotheismus

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Monotheismus von altgr. μόνος θεός in Verbindung mit dem -ismus-Suffix. Ein-Gott-Glaube. Der Katholik bekennt sich zum Monotheismus, da er an die Einheit von Gott-Vater mit seinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist und an keine anderen Götter glaubt.
Das Alte Testament beschreibt den Glauben an einen Gott Jahwe, den Gott von Abraham aus Chaldäa (Ur), Isaak und Jacob. Er erwählte und prüfte den ersten. Nach dem Exodus aus Ägypten erneuerte Moses den Bund des Volkes mit dem einen Gott.
Das erste Gebot auf den Tafeln vom Berg Sinai (Zehn Gebote) verbietet die Verehrung anderer Götter. Die anderen Götter waren die Baale der anderen Völker und Städte um den Jordan, zu deren Verehrung, etwa im Goldenen Kalb, sich das Volk im Verlauf der Geschichte immer wieder hinreißen ließ. Dieses Gebot diente der Bewahrung der Identität des jüdischen Volkes.
In Ägypten gab es schon im 14. Jhdt. v. Chr. eine kurze monotheistische Episode (Athon) unter dem Pharao Echnaton, die jedoch wieder vom Polytheismus abgelöst verschwand.
Auch der Islam ist eine monotheistische Religion, ist jedoch vom Gott des Christentums wesentlich verschieden. Der Gott des Neuen Testaments ist, in Gestalt des Jesus von Nazareth, Mensch geworden.

Päpstliche Schreiben

Paul VI.

Literatur