Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden

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Der Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden, auch bekannt als Rat Iustitia et pax, wurde 1967 eingerichtet; wie der päpstliche Laienrat wurde er, einer Anregung der Konzilskonstitution Gaudium et spes folgend, als Organ des Apostolats der Kirche in der Welt von heute konzipiert. Sein Aufgabengebiet war durch den Namen "Gerechtigkeit und Frieden" angezeigt: Der Rat mühte sich um das Profil des katholischen Weltauftrags im Bereich der Friedensförderung und sozialer Gerechtigkeit. Der Rat löst sich durch das Motu proprio Humanam progressionem‎ am 31. Dezember 2016 in dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen auf.

Kardinal Peter A. Turkson, Erzbischof von Cape Coast in der westafrikanischen Republik Ghana, wurde von Papst Benedikt XVI. im Oktober 2009 zum neuen Präsidenten des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden ("Iustitia et Pax") ernannt. Der 61-jährige Turkson wurde Nachfolger des 77-jährigen Kardinals Renato Raffaele Martino.

Inhaltsverzeichnis

Organisation

Der Rat hatte ungefähr 40 Mitglieder, überdies Konsultoren. Der Gründungspräsident, der kanadische Kardinal Roy, war zugleich Gründungspräsident des Laienrates.

Im Jahr 2004 erschien das Kompendium der katholischen Soziallehre, herausgegeben vom Rat Justitia et pax, deutsch 2006.

Weltfriedenstag

Alljährlich veröffentlicht der Papst zum Weltfriedenstag, erstmals gefeiert am 1. Januar 1968, eine Friedensbotschaft (Beispiel: 2008 (dt.). Aus den päpstlichen Bortschaften ist inzwischen eine wertvolle Ergänzung zu den Aussagen der Sozialenzykliken zum Friedensthema entstanden.

Präsidenten

Prominente Mitglieder

  • Msgr. Anthony Frontiero

Weblinks

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