Pierre Bürcher

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'''Pierre Bürcher''' (* 20. Dezember 1945, Fieschertal/Wallis) ist [[Weihbischof]] der Diözese [[Lausanne, Genf und Freiburg]] (LGF), Titularbischof von Maximiana in  Bizacena und Generalvikar des Bistums.
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'''[[Datei:PierreBürcher.jpg|thumb|right|Bischof Pierre Bürcher]]'''
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'''[[Datei:Pierre Bürcher-Wappen.png|miniatur|Wappen des Bischofs]]'''
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'''Pierre Bürcher''' (* [[20. Dezember]] [[1945]], Fieschertal/Wallis) ist emeritierter Bischof der Diözese Reykjavik, [[Island]].  
  
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==Biografie==
  
== Biographie ==
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[[Pierre]] Bürcher studierte an der Universität Fribourg bis zum [[Lizentiat]] und diplomierte an der IFEC in Paris. Am 27. März 1971 wurde er in Genf zum [[Priester]] geweiht. Er war Bischofsvikar für den Kanton Waadt mit Residenz in Lausanne.
  
Pierre Bürcher studierte an der Universität Fribourg bis zum Lizentiat und diplomierte an der IFEC in Paris. Am 27. März 1971 wurde er in Genf zum Priester geweiht. Er war Bischofsvikar für den Kanton Waadt mit Residenz in Lausanne. Am 3. Februar 1994 wurde er von Papst [[Johannes-Paul II.]] zum Weihbischof gewählt und am 12. März 1994 von Bischof [[Pierre Mamie]] in Fribourg geweiht.
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===Weihbischof===
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Am 3. Februar 1994 wurde er von Papst [[Johannes Paul II.]] zum [[Weihbischof]] des [[Bistum Lausanne, Genf und Freiburg|Bistums Lausanne, Genf und Freiburg]] und zum Titularbischof von Maximiana in Byzacena ernannt. Er empfing am 12. März 1994 durch Bischof [[Pierre Mamie]] des [[Bistum Lausanne, Genf und Freiburg|Bistums Lausanne, Genf und Freiburg]] in Fribourg die [[Bischofsweihe]]. Mitkonsekratoren waren [[Henri Schwery|Henri Kardinal Schwery]] und Bischof [[Gabriel Bullet]]. Sein Bischofsmotto ist: "Le Christ notre Paix" (''Christus unser Friede'').  
  
Sein Bischofsmotto ist: "Le Christ notre Paix" (''Christus unser Friede'')
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In der Diözesese LGF war er Mitglied des Bischofsrats und des Priesterrats, Generalvikar, Präsident der Kommission "Avenir des Communautés religieuses" (''Zukunft der religiösen Gemeinschaften''), Präsident des Fachgremiums "[[Islam]]" der [[Schweizer Bischofskonferenz]] und Verantwortlicher des Arbeitsbereiches "[[Interreligiöser Dialog]]". Pierre Bürchers Muttersprache ist der Oberwalliser-Dialekt und beherrscht die Sprachen [[Französisch]], [[Deutsch]], [[Italienisch]] und [[Englisch]].
  
Pierre Bürchers Muttersprache ist der Oberwalliser-Dialekt, aber er spricht und schreibt Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch.
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Im August 2001 wurde Mgr Pierre Bürcher durch den Heiligen Stuhl zum Generalpräsidenten der [[Catholica Unio]] ernannt. Dieses Werk, das seit dem 19. September 1924 besteht, hat das Ziel, Beziehungen zu den [[Ostkirchen]] aufzubauen, um die Einheit der Kirche zu fördern. Am 14. Juni 2004 wurde er von [[Papst Johannes Paul II.]] zum Mitglied der [[Kongregation für die Orientalischen Kirchen]] ernannt.
  
In der Diözesese LGF ist er Mitglied des Bischofsrats und des Priesterrats. Er war Präsident der Kommission "Avenir des Communautés religieuses" (''Zukunft der religiösen Gemeinschaften'').
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===Diözesanbischof===
 
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Am 30. Oktober 2007 wurde Pierre Bürcher zum Bischof der Diözese Reykjavik ([[Island]]) ernannt. Sein Amt trat er am 15. Dezember desselben Jahres an. Nach acht Jahren Amtszeit, hat Bürcher im Frühjahr 2015 [[Papst Franziskus]] aus gesundheitlichen Gründen sein Rücktrittsgesuch eingereicht, das er am 18. September 2015 annahm.<ref>[http://www.kath.net/news/50497 ‚Es bleibt viel zu tun‘] [[Kath.net]] am 9. Mai 2015</ref> Nach der Rücktrittsannahme von Bischof [[Vitus Huonder]] vom [[Bistum Chur]], fungiert als [[Apostolischer Administrator]].<ref>[http://www.kath.net/news/67992 Rücktritt von Bischof Huonder angenommen!] [[Kath.net]] am 20. Mai 2019</ref>
Er ist Mitglied der [[Westschweizerische Ordinarienkonferenz|Westschweizerischen Ordinarienkonferenz]] (COR - Conférence des Ordinaires romands).
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Er ist Präsident des Fachgremiums "Islam" der [[Schweizer Bischofskonferenz]] und Verantwortlicher des Arbeitsbereiches "Interreligiöser Dialog".
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Im August 2001 wurde Mgr Pierre Bürcher durch den Heiligen Stuhl zum Generalpräsident der [[Catholica Unio]] ernannt. Dieses Werk, das seit dem 19. September 1924 besteht, hat zum Ziel, zusammen mit den [[Ostkirchen]] Beziehungen aufzubauen, um die Einheit der Kirche zu fördern. Am 14. Juni 2004 wurde er von [[Papst Johannes Paul II.]] zum Mitglied der [[Kongragation für die Orientalischen Kirchen]] ernannt.
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== Kontakt ==
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Secrétariat de Mgr Pierre Bürcher<br>
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Case postale 171<br>
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1001 Lausanne
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Telefon: 021 617 20 73 <br>
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E-Mail: mgr.burcher@cath.ch, catholica.unio.int@cath.ch
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
* [http://www.catholink.ch/vaud/presse/cv-pb.pdf Curriculum Vitae]
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{{CathHier|http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bburcher.html}}
* [http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bburcher.html Bishop Pierre Bürcher] auf "Catholic Hierarchy"
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* [http://www.catholic-hierarchy.org/diocese/d2m52.html Maximiana in Byzacena] auf "Catholic Hierarchy"
 
* [http://www.catholic-hierarchy.org/diocese/d2m52.html Maximiana in Byzacena] auf "Catholic Hierarchy"
* [http://catholica-unio.org/ Catholica Unio Internationalis]
 
  
[[Kategorie:Bischöfe]]
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== Anmerkungen ==
[[Kategorie:Schweiz]]
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<references />
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[[Kategorie:Bischöfe Schweiz|Bürcher, Pierre]]
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[[Kategorie:Bistum Lausanne, Genf und Freiburg|Bürcher, Pierre]]
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[[Kategorie:Island|Bürcher, Pierre]]

Aktuelle Version vom 20. Mai 2019, 14:46 Uhr

Bischof Pierre Bürcher
Wappen des Bischofs

Pierre Bürcher (* 20. Dezember 1945, Fieschertal/Wallis) ist emeritierter Bischof der Diözese Reykjavik, Island.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Pierre Bürcher studierte an der Universität Fribourg bis zum Lizentiat und diplomierte an der IFEC in Paris. Am 27. März 1971 wurde er in Genf zum Priester geweiht. Er war Bischofsvikar für den Kanton Waadt mit Residenz in Lausanne.

[Bearbeiten] Weihbischof

Am 3. Februar 1994 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg und zum Titularbischof von Maximiana in Byzacena ernannt. Er empfing am 12. März 1994 durch Bischof Pierre Mamie des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg in Fribourg die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren Henri Kardinal Schwery und Bischof Gabriel Bullet. Sein Bischofsmotto ist: "Le Christ notre Paix" (Christus unser Friede).

In der Diözesese LGF war er Mitglied des Bischofsrats und des Priesterrats, Generalvikar, Präsident der Kommission "Avenir des Communautés religieuses" (Zukunft der religiösen Gemeinschaften), Präsident des Fachgremiums "Islam" der Schweizer Bischofskonferenz und Verantwortlicher des Arbeitsbereiches "Interreligiöser Dialog". Pierre Bürchers Muttersprache ist der Oberwalliser-Dialekt und beherrscht die Sprachen Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch.

Im August 2001 wurde Mgr Pierre Bürcher durch den Heiligen Stuhl zum Generalpräsidenten der Catholica Unio ernannt. Dieses Werk, das seit dem 19. September 1924 besteht, hat das Ziel, Beziehungen zu den Ostkirchen aufzubauen, um die Einheit der Kirche zu fördern. Am 14. Juni 2004 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Mitglied der Kongregation für die Orientalischen Kirchen ernannt.

[Bearbeiten] Diözesanbischof

Am 30. Oktober 2007 wurde Pierre Bürcher zum Bischof der Diözese Reykjavik (Island) ernannt. Sein Amt trat er am 15. Dezember desselben Jahres an. Nach acht Jahren Amtszeit, hat Bürcher im Frühjahr 2015 Papst Franziskus aus gesundheitlichen Gründen sein Rücktrittsgesuch eingereicht, das er am 18. September 2015 annahm.[1] Nach der Rücktrittsannahme von Bischof Vitus Huonder vom Bistum Chur, fungiert als Apostolischer Administrator.[2]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. ‚Es bleibt viel zu tun‘ Kath.net am 9. Mai 2015
  2. Rücktritt von Bischof Huonder angenommen! Kath.net am 20. Mai 2019
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