Pierre Bürcher

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Version vom 1. Mai 2012, 21:49 Uhr

Bischof Pierre Bürcher

Pierre Bürcher (* 20. Dezember 1945, Fieschertal/Wallis) ist Bischof der Diözese Reykjavik, Island. Zuvor war er Weihbischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg (LGF), Titularbischof von Maximiana in Bizacena und Generalvikar des Bistums.

Biographie

Pierre Bürcher studierte an der Universität Fribourg bis zum Lizentiat und diplomierte an der IFEC in Paris. Am 27. März 1971 wurde er in Genf zum Priester geweiht. Er war Bischofsvikar für den Kanton Waadt mit Residenz in Lausanne. Am 3. Februar 1994 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof ernannt und am 12. März 1994 von Bischof Pierre Mamie in Fribourg geweiht.

Sein Bischofsmotto ist: "Le Christ notre Paix" (Christus unser Friede)

Pierre Bürchers Muttersprache ist der Oberwalliser-Dialekt, aber er spricht und schreibt Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch.

In der Diözesese LGF war er Mitglied des Bischofsrats und des Priesterrats, Präsident der Kommission "Avenir des Communautés religieuses" (Zukunft der religiösen Gemeinschaften), Präsident des Fachgremiums "Islam" der Schweizer Bischofskonferenz und Verantwortlicher des Arbeitsbereiches "Interreligiöser Dialog".

Im August 2001 wurde Mgr Pierre Bürcher durch den Heiligen Stuhl zum Generalpräsidenten der Catholica Unio ernannt. Dieses Werk, das seit dem 19. September 1924 besteht, hat das Ziel, Beziehungen zu den Ostkirchen aufzubauen, um die Einheit der Kirche zu fördern. Am 14. Juni 2004 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Mitglied der Kongregation für die Orientalischen Kirchen ernannt.

Am 30. Oktober 2007 wurde Pierre Bürcher zum Bischof der Diözese Reykjavik (Island) ernannt.

Weblinks

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