Pierre Gaudray

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Abbé Pierre Gaudray

Pierre Gaudray (* 5. Juni 1922 in Le Havre, Frankreich; † 28. Januar 2013 in Wigratzbad, Deutschland)

Biografie

Pierre Gaudray trat mit zwanzig Jahren in das Priesterseminar von Ruon ein. Er erlebte den Zweiten Weltkrieg und eine fast einjährige Gefangenschaft und Zwangsarbeit in Deutschland. Am 29 . Juni 1948 empfing er die Priesterweihe. Es folgten Jahrzehnte als Kaplan und Pfarrer in Frankreich. Im September 1988 bat ihn Pater Andreas Hönisch, Gründer und damaliger Generaloberer der SJM, als Seelenführer für seine Seminaristen nach Mussenhausen zu kommen. In dieser Zeit lernte Abbe Gaudray auch Wigratzbad und das dortige Priesterseminar kennen. Ab September 1990 nahm er sich dann ebenfalls der dortigen Seminaristen als Beichtvater an. Nachdem er zunächst immer einige Tage in Wigratzbad und andere in Mussenhausen verbracht hatte, blieb er schließlich ab 1994 ganz im Priesterseminar in Wigratzbad. Neben seiner Hauptaufgabe als Seelenführer und Beichtvater vieler Seminaristen, hielt Abbe Gaudray viele Jahre hindurch wöchentlich einen geistlichen Vortrag, eine Woche für die französischsprachigen - die andere für die deutschsprachigen Seminaristen. Später Übernahm er dann auch den Katechismusunterricht für beide Sprachgruppen des Spiritualitätsjahres. Außerdem fuhr er auch jeden Monat zum Herz Jesu Freitag ins Saarland, um dort einem befreundeten Priester zu helfen.

Am 28. Januar 2013 ist Abbe Gaudray in seinem Zimmer im Priesterseminar an einer schweren Erkrankung verstorben.

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