Pontmain

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: UNIQ10ef47d940c79ca3-geo-00000000-QINU Unter dem Ortsnamen Pontmain ist eine von der Kirche anerkannte Privatoffenbarung bekannt.

Ereignisse

Am Abend des 17. Januar 1871 erschien die Gottesmutter am Himmel von Pontmain, einem Dorf in der Diözese Laval gelegen. Drei Stunden lang zeigte sich Maria den Kindern Eugen und Josef Barbedette. Maria trug bei ihrer Erscheinung ein blaues Kleid, übersät mit goldenen Sternen, auf ihrem Haupt ein schwarzer nach hinten fallender Schleier, auf dem eine goldene Krone ruhte, geschmückt mit einem roten Band. Drei funkelnde Sterne, die ein Dreieck bildeten, umrahmten die Erscheinung.

Nach und nach versammelten sich die Einwohner des Dorfes und sahen ebenfalls die drei Sterne. Als der Pfarrer hinzukam, erschien ein kleines rotes Kreuz auf der linken Seite des Kleides der Jungfrau, die ein blaues Oval, in dessen Innerem sich vier Kerzen befanden, umrahmte. Der Pfarrer forderte die Menschenmenge auf, den Rosenkranz zu beten. Bald entfaltete sich zu den Füßen der Gottesmutter ein Spruchband, auf dem sich nach und nach in goldenen Buchstaben die Worte "Aber betet, meine Kinder. Gott wird euch erhören in kurzer Zeit. Mein Sohn lässt sich erweichen." eintrugen. Darauf begannen die Anwesenden Maria als die Mutter der Hoffnung anzurufen.

Es erschien vor ihr plötzlich ein blutiges Kreuz mit der Überschrift "Jesus Christus". Sie zeigte es den Kindern mit tiefer Trauer, währenddessen ein Stern jede Kerze anzündete. Als das blutige Kreuz verschwand, breitete die Jungfrau die Hände wieder aus und fand ihr Lächeln zurück. Zur selben Zeit zeigten sich zwei kleine weiße Kreuze auf ihren Schultern. Als man gegen neun Uhr das Abendgebet sprach, erschien am Himmel ein weißer Schleier und langsam entschwand die Jungfrau den Augen der Kinder.

Es war ein Hinweis auf den baldigen Frieden für Frankreich, dessen Lage im Jahre 1871 verzweifelt war. Heute wird Unsere Liebe Frau von Pontmain in Frankreich und in der Welt als "Mutter der Hoffnung" und "Königin des Friedens" verehrt.

Weblinks

Meine Werkzeuge