Rita von Cascia

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Rita von Cascia

Rita von Cascia (*1380 oder 1360 in Rocco Porena bei Cascia in Umbrien, † 20. Mai 1447 in Cascia) war Nonne und Mystikerin.

Lebensbeschreibung

Rita musste unfreiwillig einen gewaltsamen Mann heiraten. Nach 18 schweren Ehejahren wurde dieser ermordet, weswegen ihre beiden Söhne Rache schworen. Die Heilige betete zu Gott, er solle ihre Söhne eher sterben als einen Mord begehen lassen, und wurde tatsächlich erhört.

Auch nun, nach dem Tod ihrer Familie, schien es, ihr Wunsch, bei den Augustiner-Eremiten einzutreten, könne nicht erfüllt werden, da sie im Kloster von Cascia nicht zugelassen wurde. Erst nachdem sie während einer Vision in der Nacht vom hl. Johannes dem Täufer, dem hl. Augustinus und dem hl. Nikolaus von Tolentino zur Pforte des Klosters geführt wurde, nahm man sie dort auf.

Ihr Leben war geprägt von strenger Buße und mystischen Erfahrungen; sie empfing die Stigmatisierung durch die Dornenkrone Jesu auf ihrer Stirn. Kurz vor ihrem Tod bat sie um eine Rose aus dem Garten und obwohl tiefer Winter herrschte, blühte ein Rosenstrauß. Auch am Grab der Heiligen geschahen weitere Wunder und als man den Sarg nach zehn Jahren öffnete, fand man ihren Leib unverwest.

Ihr Gedenktag ist der 22. Mai. Rita ist Patronin der Metzger (zusammen mit Lukas und Antonius), bei Notenproblemen, in aussichtslosen Situationen, gegen Pocken.

Literatur

Die heilige Rita von Cascia, (80 Seiten, 40 Bildtafeln), erhältich bei Christiana Verlag und Mediatrix-Verlag

Weblinks


Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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