Schweizer Kardinäle

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Bisher wurden acht Schweizer zu Kardinälen ernannt:


  1. Matthäus Schiner (1465–1522), Bischof von Sitten; mächtiger Kriegsherr und Kirchendiplomat
  2. Gaspard Mermillod (1824–1892), apostolischer Vikar von Genf; später Bischof von Lausanne und Genf
  3. Charles Journet (1891–1975), Theologe
  4. Benno Gut (1897–1970), Abt von Einsiedeln und Abtprimas; 1967 Kardinal und 1968 Präfekt der Kongregation für die Riten
  5. Hans Urs von Balthasar SJ (1905–1988), Theologe; 1988 zum Kardinal ernannt, starb er zwei Tage vor dem Empfang des Purpurs
  6. Henri Schwery (* 1932), 1977 bis 1995 Bischof von Sitten/Sion; 1991 Kardinal
  7. Gilberto Agustoni (* 1922), Tessiner Kurienerzbischof; 1992–1998 Präfekt der Apostolischen Signatur; 1994 Kardinal
  8. Georges Marie Martin Cottier OP (* 1922), Philosoph und Päpstlicher Haustheologe; Kardinal 2003


Darüberhinaus wurden noch weitere Bischöfe, die Schweizer Diözesen vorstanden, zu Kardinälen erhoben, sie waren aber nicht schweizerischer Herkunft. Zu ihnen zählen Papst Julius II., ehemals Bischof von Lausanne, und der Gegenpapst Felix V., Bischof von Genf.

Literatur

  • Schweizerische Kardinäle, HS I/1, 31–33
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