Seminar für kirchliche Berufe

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Qsicon Ueberarbeiten.png ACHTUNG: Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Eine inhaltliche Begründung befindet sich gegebenenfalls auf der Diskussionsseite. Wenn du Lust hast, verbessere den Artikel und entferne anschließend diesen Baustein.


Das Seminar für kirchliche Berufe ist eine staatlich anerkannte berufsbildende mittlere Schule, die mit einem Diplom abschließt und von der österreichischen Bischofskonferenz getragen wird.

Die vierjährige Ausbildung in Seminarform sieht im dritten Ausbildungsjahr ein zehnmonatiges Praktikum in einer Pfarrei der jeweiligen Heimatdiözese vor.

Geschichte

1945 - Unmittelbar nach Kriegsende gründet Frau Dr. Hildegard Holzer die "Wiener Diözesanschule für Seelsorgehilfe und Caritas" und bereitet dort Frauen für einen hauptamtlichen Einsatz in der Erzdiözese Wien vor. Träger der Ausbildung ist die Österreichische Bischofskonferenz.

1948 - Auch andere Diözesen interessieren sich für die Ausbildung. Die Schule wird für ganz Österreich geöffnet und umbenannt in "Seminar für kirchliche Frauenberufe"

1968 - Dr. Eva Maria Pogner wird neue Ausbildungsleiterin. Sie reagiert mit einigen Änderungen auf den gesellschaftlichen Wandel und greift den neuen pastoralen Geist des II. Vatikanischen Konzils auf.

in der Folge - Erstmals werden auch junge Männer für die Ausbildung zugelassen, weshalb auch der Name aktualisiert wird auf "Seminar für kirchliche Berufe". Neu kommt der Beruf "kirchlicher Jugendleiter" hinzu. Die Schule erhält Öffentlichkeitsrecht und fasst die beiden Ausbildungszweige Pastoralassistent und Jugendleiter zusammen in der "Lehranstalt für pastorale Berufe"


Ausbildung

Im Gegensatz zum Theologestudium hat das Seminar für kirchliche Berufe in Wien "learning by doing" besonders auf seine Fahnen geschrieben. Die vierjährige schulische Ausbildung zum/zur Diplomierten PastoralassistenIn und JugendleiterIn bietet jungen Frauen und Männern aus allen österreichischen Diözesen unter anderem:

- die klassischen theologischen Fächer wie Biblikum, Dogmatik, Pastoraltheologie, Kirchengeschichte...

- persönliche Auseinandersetzung und Denkanregung in Fächern wie Sozialpädagogik, Psychologie, Philosophie...

- einige Fächer, die den kreativen Ausdruck fördern und auch der Seele gut tun: Bildnerische Animation, Chorgesang, Instrumentalmusik...

- ein 10-monatiges Praktikum in einer Pfarre der Heimatdiözese um das Aufgabenfeld von PastoralassistenInnen in der freien Wildbahn kennen zu lernen

- Befähigung zum/zur ReligionslehrerIn an Pflichtschulen

- Wohngemeinschaft: mit- und voneinander lernen, gemeinsam Liturgie feiern, in der eigenen Persönlichkeit wachsen...

Für Interessierte ab 30 ist nach Abschluss des Theologischen Kurses auch eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung mit Anstellung in der Heimatdiözese möglich.


Weblinks

Meine Werkzeuge