Weisheit

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Die sieben Gaben
des Heiligen Geistes
„Sophia, die Weisheit Gottes“ von Kiew
„Sophia, die Weisheit Gottes“ von Nowgorod

Die Weisheit ist das Wissen um die letzten Zusammenhänge des Seienden. Sie ist kein beliebiges Wissen. Sie weist allen Dingen den Platz zu, der ihnen entsprechend der Rangordnung der Werte zukommt. Der Heilige Thomas von Aquin sagt: dem Weisen ist es eigen zu ordnen. Der Weise legt eine dementsprechende Lebensführung vor. Eine wissenschaftliche Form ist der Weisheit nicht wesentlich.

Sie ist im Alten Testament bezeugt, was insbesondere in der Orthodoxie zu einer starken Tradition theologischer Spekulation über ihre heilsökonomische Bedeutung geführt hat.

Die Weisheit ist nach dem Katechismus der Römisch-Katholischen Kirche die erste der sieben Gaben des Heiligen Geistes.

Berühmt wurde die Basilika der Heiligen Weisheit (Hagia Sophia) in Konstantinopel.

Siehe auch: Weisheitsliteratur, Buch der Weisheit

Zitate

  • "Zum Zweck tieferer Einsicht in den Modernismus und richtiger Bestimmung der Heilmittel für die so schwere Wunde müssen Wir, ehrwürdige Brüder, jetzt die Ursachen dieses Übels oder seines Wachstums, erforschen. – Zweifellos liegt die nächste und unmittelbare Ursache in einem Verstandesirrtum. Weiter zurück liegen zwei weitere Ursachen, Neugierde und Hochmut. Wird die Neugierde nicht durch Weisheit in Schranken gehalten, so genügt sie für sich allein zur Erzeugung von allerlei Irrtümern." (Pius X.)

Literatur

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