Willibald von Eichstätt

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Willibald von Eichstätt (* 22. Oktober um 700 vermutlich in Wessex in England; † 7. Juli 787 (oder 781) in Eichstätt) war ein angelsächsischer Missionar und Bischof in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Der heilige Willibald war der Bruder der hl. Walburga und des hl. Wunibald. Bereits mit fünf Jahren wurde er ins Kloster Waltham zur Erziehung gebracht. Mit etwa 20 Jahren reiste er gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder nach Rom und später dann alleine ins heilige Land. Nach zehnjähriger Pilgerschaft trat er in den Benediktinerorden in Montecassino ein, um beim Wiederaufbau des bereits völlig verfallenen Klosters zu helfen.

Ab 739 wirkte Willibald zusammen mit dem heiligen Bonifatius als Missionar in Deutschland, wo er 741 zum Bischof des neugegründeten Bistums Eichstätt geweiht wurde. Zusammen mit seinem Bruder stiftete er in Heidenheim ein Kloster, das sich zu einem missionarischen und kulturellen Zentrum ausdehnte.

Willibald starb am 7. Juli 787. Sein Beiname ist der Bischof der Edlen, da er sich bei seiner missionarischen Tätigkeit mit den Adeligen Bayerns verbündet hat.

Gedenktag

nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet
Hochfest im Bistum Eichstatt
im Dom in Eichstädt: Übertragung der Gebeine: Montag nach Trinitatis
in Eichstädt: Jahrestag der Bischofsweihe: 22. Oktober
Diözesankalender Fulda
  • Gedenktag evangelisch: 18. Dezember

Patronate

Willibald ist Patron folgender "Stichwörter"

  • Berufe
der Gittermacher
  • Geographie
Bistums Eichstätt
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  • Krankheiten
  • Menschen
  • Natur
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  • Tiere

Bauernnregeln

Orte, die mit Willibald in Verbindung stehen

  • Eichtsätt
  • Heidenheim

Weblinks

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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