Epiphanias

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Die Kirche feiert am 6. Jänner das Hochfest Epiphanie, das auch Epiphanias oder Erscheinung des Herrn genannt wird. Das Fest ist im Volksmund auch unter dem Namen Dreikönigsfest bekannt.


Geschichte

Die Westkirche übernahm das Fest Erscheinung des Herrn im 4. Jh. von den Ostkirchen, die am 6. Januar das Geburtsfest Christi feierten, die Feier der glanzvollen Offenbarung der Wesenswürde Christi.

Nachdem die Reliquien der Magier, welche dem Christus-Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe dargebracht hatten (Matthäusevangelium 2, 11), 1164 von Mailand in den Dom von Köln übertragen wurden, wurde das Fest der Erscheinung des Herrn zusätzlich zu einem Heiligenfest, dem Fest der heiligen Drei Könige. Denn gemäss der Tradition hiessen die Magier Caspar, Melchior und Balthasar und waren Könige.

Dort steht lediglich: "Und sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe" (Matthäusevangelium 2, 11).

Die Drei Könige sind Patrone der Reisenden. Daran erinnern auch Gasthausnamen wie Mohren, Stern und Krone.

Brauchtum

Im deutschen Sprachraum gibt es für den Dreikönigstag ein reiches Brauchtum:

Als Könige verkleidete Kinder, die Sternsinger, ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln für die Mission. Sie zeichnen mit Kreide die Anfangsbuchstaben der drei seit dem Mittelalter üblichen Königsnamen Caspar, Melchior und Balthasar auf den Türbalken, meist in der Form 20+C+M+B+07. Die Buchstaben standen ursprünglich für den Haussegen Christus mansionem benedicat (Christus soll diese Wohnstätte segnen).

In der Schweiz werden Königskuchen gebacken. Ein Stück des Kuchens enthält eine Königsfigur oder eine Bohne. Wer dieses Stück erhält, bekommt eine Krone und wird so für einen Tag zum König.

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