Anton Leichtfried

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Dr. Anton Leichtfried

Anton Leichtfried (* 30. Mai 1967 in Scheibbs, Österreich) ist Weihbischof in der Diözese St. Pölten.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Anton Leichtfried wurde am 30. Mai 1967 in Scheibbs (Niederösterreich) geboren und wuchs in Purgstall/Erlauf (Niederösterreich) auf. Er maturierte 1985 am Stiftsgymnasium Seitenstetten und trat danach in das Priesterseminar in St. Pölten ein. Seine weitere Ausbildung in Katholischer Theologie führte ihn nach Rom ins internationale Priesterseminar Germanicum et Hungaricum und zum Studium an die päpstliche Universität Gregoriana. Am 10. Oktober 1991 wurde Leichtfried in Rom zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Oberwölbling und Waidhofen/Thaya (beide Niederösterreich) wurde er 1994 zusätzlich geistlicher Begleiter der St. Pöltner Theologiestudierenden in Wien und kam 1996 zum Doktoratsstudium nach Freiburg im Breisgau. Leichtfried dissertierte im Semester 2001/2002 bei Gisbert Greshake über die Trinitätstheologie des Rupert von Deutz. Seit dem Jahr 2000 war er Spiritual am gesamtösterreichischen "Propaedeuticum" (Vorbereitungsjahr für Priesteramtskandidaten) in Horn (Niederösterreich). Am 4. März 2005 ernannte ihn der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng zum Regens des Priesterseminars in St. Pölten. Am 21. November 2006 erfolgte die Ernennung zum Weihbischof von St. Pölten. Als solcher wird er bis auf weiteres auch Regens bleiben. Am 25.2. 2007 ist er im Dom zu St. Pölten von Bischof DDr. Klaus Küng zum Bischof geweiht worden, sein Wahlspruch lautet: "Da cor docile!"

Hintergrund und Persönliches

Bei einer Bibelreise vor acht Jahren in der Wüste wäre er beinahe an einer Flachse Rindfleisch gestorben, die im Hals stecken geblieben war. Nach der gelungenen Ersthilfe in Tunesien sackte er daheim plötzlich zusammen. Nach einem Riß in der Speiseröhre hatten die Ärzte ihn schon aufgegeben, und in der Purgstaller Kirche betete das Volk den Rosenkranz, während der Seelsorger in der Wiener Rudolfstiftung im Tiefschlaf mit dem Tod rang. Leichtfried wachte auf und dankt seither dem Herrgott für "ein zweites Leben" und begegnet dessen flapsiger Beschreibung in manchen Zeitungen als "Bilderbuchkarriere" mit Humor.

Publikationen

  • Trinitätstheologie als Geschichtstheologie. "De sancta Trinitate et operibus eius" Ruperts von Deutz, Echter, Würzburg 2002, ISBN 3-429-02375-0 (Dissertation)

Weblinks