Kleine Schwestern vom Evangelium

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Die Kleinen Schwestern vom Evangelium sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die am 1. Dezember 1963 durch René Voillaume gegründet wurde. Innerhalb der geistlichen Familie Charles de Foucaulds leben sie ein kontemplativ-missionarisch geprägtes Ordensleben.

Die Gemeinschaften der Kleinen Schwestern vom Evangelium sind berufen, sich in erster Linie der Evangelisierung der Armen, der Ausgestoßenen und am Rande Stehenden zu widmen.

Sie verkünden das Evangelium jedoch nicht allein durch Worte, sondern versuchen es, mit ihrem ganzen Leben im Teilen der Lebens- und Arbeitbedingungen der Menschen zu bezeugen. Die Schwestern gehen einer einfachen Arbeit nach und leben in Mietswohnungen. Durch diesen Lebensstil sind sie den armen und ausgegrenzten Menschen nahe und setzen sich für deren jeweilige Bedürfnisse ein durch ihr soziales und pastorales Engagement.

Die Mitglieder leben in kleinen Gemeinschaften von jeweils drei oder vier Schwestern zusammen, die zumeist aus verschiedenen Ländern stammen.

Kleine Schwestern vom Evangelium leben Europa, Afrika, Nord- und Lateinamerika. Sie teilen beispielsweise das Leben von Zigeunern in Frankreich, leben am Rande von Großstädten in multikultureller Nachbarschaft, arbeiten mit Indios in Ecuador, Immigranten in Italien, Strafgefangenen in den Vereinigten Staaten, Pygmäen in Kamerun und der Landbevölkerung in El Salvador. In Madagaskar und Haiti sind sie an der Seite ihrer Nachbarn engagiert in Gesundheits- oder Bildungsprojekten.

In Deutschland gibt es derzeit noch keine Fraternität, jedoch gehören einige deutsche Kleine Schwestern der Gemeinschaft an.

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Kleine Schwestern vom Evangelium

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