Petrus von Verona

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Petrus von Verona wurde 1205 geboren und starb 1252. Er ist der Patron von Como und Cremona, der Lombardei und Modena, gegen Kopfleiden, Wöchnerinnen und gegen Unwetter.

Biografie

Petrus wurde 1205 in Verona geboren. Obwohl seine Eltern Anhänger des Manichäismus waren, schickten sie ihren Sohn in eine katholische Schule. Sie waren der Meinung, Kinder könnten den Katholizismus ohnehin nicht verstehen. Mit 16 Jahren wurde Petrus auf die Hochschule nach Bologna und zu Verwandten, ebenfalls Ketzern, geschickt. Bei diesen sollten ihm seine Keuschheit, seine Vorliebe für den katholischen Gauben und Andachtsübungen ausgetrieben werden. Er jedoch bat achtzehnjährig den heiligen Dominikus, in seinen Orden eintreten zu dürfen.

Nachdem er zum Priester geweiht worden war, zog der Heilige durch Italien und bewirkte die Bekehrung vieler Sünder und Irrgläubigen. Seine Tätigkeit als Missionar wurde durch einen merkwürdigen Zwischenfall unterbrochen. Petrus hatte in einer Klosterzelle in Como Erscheinungen von Jesus und der Gottesmutter. Ein vorbeigehender Mönch, der aufgrund der Stimmen in der Zelle aufmerksam wurde, spähte durchs Schlüsselloch und erblickte eine Frauengestalt. Daraufhin wurde er verklagt. Doch Petrus, der äußerst demütig war, wollte er keine Erklärung geben und wurde deshalb in die Gefängniszelle eines Klosters bei Ancona gesteckt. Gott selbst trat schließlich für den unschuldig Gefangenen ein und Petrus konnte sein Missionswerk wieder fortsetzen. 1234 wurde Petrus zum Generalinquisitor von Mailand ernannt. Aufgrund seines Amtes und seiner Tätigkeit als Missionar, war er sich darüber im Klaren, dass er den Hass vieler Ketzer auf sich gezogen hatte. Am 6. April 1252 wurde er von Mördern überfallen. Er starb mit gespaltenem Schädel, das Wort „credo“ – „ich glaube“ – in den Sand ritzend.

Weblinks


Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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