Stephan Harding

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Der heilige Stephan Harding (*1059 in England; † 28. März 1134) war einer der Gründer des Zisterzienserordens.

Biografie

Stephan Harding trat nach einer Pilgerfahrt nach Rom in das Kloster Molesme in Frankreich ein. Zusammen mit Robert von Molesme und Alberich von Cîteaux wurde er Gründer des Zisterzienserordens, der das benediktinische Lebensideal durch Reformen zur neuen Blüte führen sollte. 1109 wurde er der dritte Abt in Cîteaux. Seine "Carta caritatis" (1119) wurde zur Verfassung des Zisterzienserordens.

Stephan leitete zahlreiche Klostergründungen des neuen Ordens (La Ferté, Pontigny, Clairvaux und Morimond) Unter seiner Führung trat auch 1112 der hl. Bernhard von Clairvaux dem Orden bei. Stephan war fast erblindet, als er 1133 sein Amt niederlegte.

Er wurde 1623 heiliggesprochen, sein Fest ist am 16. Juli.

Weblinks


Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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