Birett

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Birett (lat.: biretum) ist eine viereckige Kopfbedeckung der Kleriker mit drei bzw. vier aufgesetzten abgerundeten zacken. Es ist bei den Kardinälen rot, bei den Bischöfen (CaerEp 1984, Nr. 63) violett und bei den übrigen Klerikern schwarz. Es wird auch bei liturgischen Handlungen (z.B. Predigt), aber nicht am Altar selbst und beim eigentlichen Gebet getragen.

Ursprung

Das Birett ist ursprünglich eine weiche baskenmützenartige Kopfbedeckung, die wohl zunächst unter der Kapuze dem "Birrus" (antiker Umhang) getragen wurde. Später selbstständig (Doktorenbirett, Kantorenbirett) und allgemeiner Bestandteil der klerikalen Amtstracht. Seit dem 15. Jahrhundert gibt es die Versteifung zur vierkantigen Form mit drei (röm.) oder vier (dt., engl., frz., auch biretum doctorale) bogenförmigen Aufsätzen (cornua), mit und ohne Quaste.

siehe auch: Tiara, Talar

Meine Werkzeuge