Castel Gandolfo

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Castel Gandolfo ist ein Ort in Latium/Italien oberhalb des Albaner Sees, ca. 25 km südwestlich von Rom, wo sich die Päpste seit dem 17. Jh. traditionell in den Sommermonaten Juli, August und September aufhalten.

Das 55 ha grosse Territorium der päpstliche Sommerresidenz (it: residenza papale), liegt im Gebiet der Castelli Romani, der Sommervillen reicher römischer Familien und wurde 1929 durch die Lateranverträge exterritoriales Gebiet des Heiligen Stuhles.

Der päpstliche Besitz besteht aus drei Villen: dem heutigen Apostolischen Palast, der 1596 von Papst Klemens VIII. erworben und unter Papst Urban VIII. (1624-1629) zum Papstpalast umgebaut wurde, der angrenzenden Villa Barberini und der Villa Cybo. Amerikanische Katholiken spendeten zum Beginn des Pontifikates von Papst Johannes Paul II. ein überdachtes Schwimmbad. Wo sich früher die Audienzhalle befand, befindet sich heute die internationale Tagungsstätte der Fokolare.

Castel Gandolfo ist der Sterbeort zweier Päpste: Pius XII. (1958) und Paul VI. (1978).


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