Jakob Mayr

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Jakob Mayr (* 24. Juli 1924 in Kirchbichl/Tirol; † 19. September 2010) war Weihbischof der Erzdiözese Salzburg.

Biografie

Jakob Mayr kehrte schwer verwundet vom Zweiten Weltkrieg zurück und studierte Theologie in Salzburg. Erzbischof Andreas Rohracher weihte ihn am 9. Juli 1950 zum Priester. Als Kooperator wirkte er in Thiersee, Zell am Ziller, Mayrhofen und in der Dompfarre. 1957 wurde er Domprediger, weiters Jugendseelsorger und Präfekt im Borromäum. Pfarrer war Jakob Mayr in Bad Häring und in Wörgl, bis er 1969 zum Ordinariatskanzler ernannt wurde. Am 20. Mai 1971 erhielt er die Bischofsweihe und wählte den Spruch: „Deus Caritas“ („Gott ist Liebe“). Er diente nu als Weihbischof und ab 1973 bis 1993 auch Generalvikar. 1993 übernahm er die Funktion eines Bischofsvikars für die Orden. Er beendete sein Bischofsamt am Fest Mariä Aufnahme in den Himmel 2001. Er verstarb an einer Lungentzündung am 19. September 2010. Das Requiem feierte Erzbischof Dr. Alois Kothgasser am Freitag, 24. September, am Fest der Diözesanpatrone Rupert und Virgil, im Dom. Anschließend wurde Jakob Mayr in der Domgruft bestattet.

Jakob Mayr war ein überzeugender Prediger, ein guter Zuhörer und ein verständnisvoller Begleiter. Seine Sprache war die einfache anschauliche Sprache der Bibel, mit der er Zugang zu den Menschen fand. Der allseits geschätzte Weihbischof, der sich auch für die Technik interessierte, wurde einmal als „Ruhepol der Erzdiözese“ (Alterzbischof Dr. Georg Eder) und „glaubwürdiger Übersetzer des Evangeliums“ (emeritierter Bischof Johann Weber) charakterisiert.



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