Mensch

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Der Mensch (lat. Homo sapiens "verständiger/weiser Mensch") ist ein vernunftbegabtes Sinneswesen. In der Bibel wird er als "Gottes Ebenbild" (Gen 1,26 EU) und "Krone der Schöpfung" (Ps 8,6 EU) bezeichnet. Im Zentrum des christlichen Glaubens steht die Inkarnation, die Menschwerdung des Gottessohnes Jesus Christus, als Höhepunkt der Offenbarung Gottes.

Inhaltsverzeichnis

Der Mensch vor Gott

Dem Menschen ist das natürliche Sittengesetz von Gott in sein Herz geschrieben, dem zu gehorchen seine Würde ist und gemäß dem er gerichtet werden wird (GS, Nr. 16).[1] Trotz des natürlichen Strebens auf Jesus Christus hin bleibt die "Notwendigkeit des Glaubens", "der Taufe" und "der Kirche" (LG, Nr. 14; KKK 846). Denn die Offenbarung zeigt dem Menschen nicht nur, wer Gott ist, sondern sagt ihm auch, wer er selber ist.

Der Mensch ist wegen seiner Neigung zum Sündigen - verwundet durch die Sünde und ihre quälenden Widersprüche - auf Vergebung und Erlösung durch Gott angewiesen. Diese sind konstitutive Elemente der menschlichen Geschichte und gipfelten in der Heilstat Jesu Christi, die er als Gehorsamstat gegenüber Gott, seinem Vater durch seine Menschwerdung und seinen Kreuzestod bewirkte. Der Mensch ist Mensch im Vollsinn, wenn er in der Erlösung lebt. Christus, der Erlöser, zeigt dem Menschen die tiefen Wurzeln seiner Person, die ihm in dem vollkommenen Menschen Christus erschlossen sind (vgl. Eph 4,13 EU).[2]

Die Notwendigkeit der Kirche" beinhaltet, dass "Menschen nicht gerettet werden" können, "die sehr wohl wissen, dass die katholische Kirche von Gott durch Jesus Christus als eine notwendige gegründet wurde, jedoch nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen“ (LG, Nr. 14; KKK 846). „Wenngleich Gott Menschen, die das Evangelium ohne ihre Schuld nicht kennen, auf Wegen, die er weiß, zum Glauben führen kann, ohne den es ‚unmöglich‘ ist, ihm ‚zu gefallen‘ (Hebr 11,6 EU), so liegt doch auf der Kirche die Notwendigkeit und zugleich das heilige Recht der Verkündigung der Frohbotschaft“ an alle Menschen (AG 7; KKK 848).

Das Verhältnis von anthropozentrisch und theozentrisch

"Je mehr sich die Sendung der Kirche auf den Menschen konzentriert, je mehr sie sozusagen anthropozentrisch ist, desto mehr muss sie sich als theozentrisch erweisen und es in Wirklichkeit sein, sich also in Jesus Christus auf den Vater ausrichten. Während verschiedene Geistesströmungen in der Vergangenheit und der Gegenwart dazu neigten und neigen, Theozentrik und Anthropozentrik voneinander zu trennen und sogar in Gegensatz zueinander zu bringen, bemüht sich die Kirche, darin Christus folgend, deren organische, tiefe Verbindung in die Geschichte des Menschen einzubringen. Das ist auch ein Grundgedanke, vielleicht sogar der wichtigste in der Lehre des letzten Konzils (Dives in misericordia, KapitelI., Nr. 1).

Lebensphasen und Entwicklungsstufen

Menschliches Altern ist, biologisch betrachtet, ein lebenslanger Umformungsprozess des Organismus. Er beginnt mit der Entstehung des Menschen bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle und endet mit dem Tod durch Funktionsversagen wichtiger Organe. Die ersten Lebensphasen sind in der Regel von Reifung und Entwicklung bestimmt, die späteren körperlich von Degeneration und Abbau. Neben der körperlichen laufen auch eine psychische und geistige sowie eine gesellschaftsbezogene Entwicklung ab; diese stehen mit der körperlichen Entwicklung in Wechselbeziehung und können körperliche Defizite ausgleichen, aber auch verstärken.

Man unterscheidet verschiedene Phasen und Entwicklungsstufen im menschlichen Alterungsoprozess:

  • Kindheit: Embryo, Säugling, Kleinkind, frühe Kindheit (4.–6. Lebensjahr), mittlere Kindheit (7.–10. Lebensjahr) und späte Kindheit (11.–14. Lebensjahr)
  • Jugendalter (Adoleszenz)
  • Erwachsenenalter: frühes (18.–35. Lebensjahr), mittleres (35.–65. Lebensjahr), höheres Erwachsenenalter (65.–80. Lebensjahr), Hochaltrigkeit (über 80 Jahre).

Päpstliche Schreiben

Johannes Paul II.

Literatur

Anmerkungen

  1. Röm 2,14–15 EU; Motu proprio Spes aedificandi mundum zur Ausrufung der heiligen Birgitta von Schweden, der heiligen Katharina von Siena und der heiligen Teresia Benedicta a Cruce zu Mitpatroninnen Europas vom 1. Oktober 1999, Nr. 10.
  2. Papst Johannes Paul II. in der Ansprache an das Kardinalskollegium und die Prälaten der römischen Kurie über das Jubiläumsjahr der Erlösung am 23. Dezember 1982; Dives in misericordia, Kapitel I., Nr. 1.
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