Sittlichkeit

Aus Kathpedia
Version vom 8. Juni 2019, 13:30 Uhr von Oswald (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ethik oder Sittlichkeit (lat.: moralitas) ist die Möglichkeit der freien Wahl einer Person, das Gute oder Bessere zu wählen (sollen) und das Böse zu meiden, im Hinblick der Vergeltung seines Tuns durch Gott und seiner ewigen Bestimmung.

Der Begriff Ethik leitet sich aus dem altgriechischen Ethos (έθος sowie ήθος) ab, was einerseits "Sitte" oder "Brauch" bedeutet, sich aber andererseits auch mit "Sittlichkeit" oder "Moral" übersetzen lässt. Dem entspricht das lateinische Wort "mos, moris".

Der Mensch ist sittliches ein Wesen, d.h. ein Wesen, das der freien Selbstgestaltung seines Lebens fähig, dabei aber an ein auferlegtes Sollen gebunden ist. „Gott wollte nämlich den Menschen, in der Hand seines Entschlusses lassen“ (vgl. Sir 15,14 EU), sodass er seinen Schöpfer aus eigenem Entscheid suche und frei zur vollen und seligen Vollendung in Einheit mit Gott gelange. Die Würde des Menschen verlangt daher, dass er in bewußter und freier Wahl handle, d.h. personal, von innen her bewegt und geführt und nicht unter blindem innerem Drang (wie dem Tier) oder unter bloß äußerem Zwang“ (II. Vatikanisches Konzil, GS 17).[1]

Päpstliches

Literatur

siehe: Sittliches Gesetz, Moralphilosophie, Moraltheologie

Anmerkungen

  1. Sittlichkeit im Lexikon der christlichen Moral von Karl Hörmann.
Meine Werkzeuge