Veronika Giuliani

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Veronika Giuliani (* 1660 in Mercatello, Italien; † 9. Juli 1727 in Città di Castello) war ein italienische Kapuziner-Klarissin und Mystikern.

Mit 16 Jahren trat Veronika, deren Taufname Orsola war, im Kapuzinerorden in Cìtta di Castello ein. Um das Jahr 1694 hatte sie ihre erste Vision, bei der sie das Bild eines geheimnisvollen Kelches sah. Während späterer Visionen empfing sie die Seiten- und Körperwunden Jesu. Der Versuch, die Stigmata vor ihren Mitschwestern zu verbergen, misslang, weshalb Veronika nicht nur körperliche Leiden, sondern auch Demütigungen zu ertragen hatte. Man verlangte von ihr, schwere Prüfungen zu bestehen, und setzte sie aus dem Amt der Novizenmeisterin ab.

Schließlich, nach Jahren von Misshandlungen und Schmähungen, die die Heilige in großer Geduld ertrug, wurden die Wundmale offiziell als echt anerkannt und Veronika übernahm im Orden das Amt der Äbtissin.

Die Mystikerin wurde am 17. Juni 1804 von Papst Pius VII. selig- und am 26. Mai 1839 von Papst Gregor XVI. heiliggesprochen.

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Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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