Walter Nigg

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Prof. Dr. Walter Nigg (*6. Januar 1903 in Gersau, Kanton Schwyz † 17. März 1988 in Dänikon, Kanton Zürich) war evangelischer Pfarrer, Schriftsteller und Kirchenhistoriker. Er brachte die Welt der Heiligen wieder nahe. Sein schriftstellerisches Wirken war ein bedeutender Beitrag zur Ökumene.

Walter Nigg war seit 1931 Professor für Kirchengeschichte in Zürich. Er ist bedeutsam für eine konfessionsübergreifenden Hagiographie. Er erstellte über 40 Monographien. Auf historischer Grundlage versuchte er, mit psychologischer Sensibilität und spiritueller Kongenialität große Gestalten der Christenheit jenseits flacher Erbaulichkeit als christliche Leitbilder als "Wolke der Zeugen" (Hebr 12,1) "gelebten Christentums" und "als beständig neue Verleiblichung des Christentums" zum Leuchten zu bringen (Große Heilige, Zürich 1993 (2. Auflage), 22).

Werke

  • Große Heilige, Zürich 1952.
  • Der christliche Narr, (sel. Jacopone da Todi) Zürich 1956.
  • Die Heiligen der ungeteilten Christenheit (zusammen mit Wilhelm Schamoni), 16 Bände, Patmos- Verlag
  • Bleibt, ihr Engel, bleibt bei mir ..., München 1981 (4. Auflage)
  • Nigg/H.N. Loose, Theresia von Ávila, Theresia von Jesus, Freiburg 1981.
  • Eine Frau gibt nicht auf, München 1983.
  • Ein zeitloser Heiliger - Don Bosco München 1987 (4. Auflage)

Die Heiligen der ungeteilten Christenheit

Die Heiligen der ungeteilten Christenheit, herausgegeben zusammen mit Wilhelm Schamoni, Patmos Verlag 16 Bände:

  • Walter Nigg Nikolaus von Flüe, 1962 (176 Seiten).
  • Paul Sinz, Das Leben des heiligen Bernhard von Clairvaux 1962 (280 Seiten) .
  • Wilhelm Schamoni, Ausbreiter des Glaubens im Altertum (Der hl. Martin und andere) 1963 (184 Seiten).
  • Walter Nigg, Elisabeth von Thüringen 1963 (172 Seiten).
  • Wilhelm Schamoni, Bischöfe der alten afrikanischen Kirche (Der hl. Augustinus und andere) 1964 (212 Seiten).
  • Walter Nigg, Mönchsväter des Ostens im frühen Mittelalter 1964 (224 Seiten).
  • Wilhelm Schamoni, Heilige Frauen des Altertums 1963 (252 Seiten).
  • Erhard- W. Platzeck, Das Leben des sel. Raimund Lull 1964 (180 Seiten)
  • Wilhelm Schamoni Martyrer der Frühkirche 1964 (190 Seiten).
  • Willehad Paul Eckert, Das Leben des heiligen Thomas von Aquino 1965, (326 Seiten).
  • Adrian Schenker OP, Das Leben der heiligen Katharina von Siena 1965 (196 Seiten).
  • Wilhelm Schamoni, Das Leben des heiligen Ansgar 1965 (160 Seiten).
  • Lothar Schläpfer, Der heilige Bernhardin von Siena 1965 (231 Seiten) .
  • Walter Nigg, Das Leben des seligen Heinrich Seuse 1965 (232 Seiten).
  • Lothar Schläpfer, Das Leben des heiligen Johannes Chrysostomus 1966 (240 Seiten).
  • Walter Nigg, Das Leben der heiligen Hedwig 1967 (234 Seiten) .
  • Ilona Opelt, Das Leben des heiligen Ambrosius 1967 (156 Seiten).

Literatur

  • Ida Friederike Görres, Walter Nigg: Heiligkeit - heute? Freiburg im Breisgau 1972.
  • Walter Nigg:Prophetischer Denker, Artemis Verlag Zürich 1968
  • Gerhard Ludwig Müller Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen, Freiburg 1986, 185-191
  • W. Seidel, Walter Nigg: Ein Leben mit den Heiligen: Walter Nigg, Friedrich von Spee, Paderborn 1991 (2. Auflage), 83-106.
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