Kreuzweg

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Die 14 Kreuzwegstationen
14 Kreuz-Wegstationen.jpg

Kreuzweg (Stationes viae crucis) wird die letzte Leidensstrecke Jesu Christi genannt, die vom Ölbergsleiden bis zur Kreuzabnahme reicht. Er wird in 14 Leidensstationen in Kirchen in Bild oder Relief dargestellt. Im Freien führt der Weg, an dessen Rand die Kreuzweg-Stationen stehen, oft einen Berg hinan, in Anlehnung an die Kreuzigungsstätte Golgotha.

Inhaltsverzeichnis

Kreuzwegandacht

In der Kreuzwegandacht wird der Schmerzen gedacht, die unser göttlicher Erlöser auf seinem Weg vom Haus des Pilatus, wo er zum Tode verurteilt wurde, bis zum Kalvarienberg, wo er zu unserem Heil am Kreuz gestorben ist, erlitten hat. Vor allem in der Fastenzeit, besonders an Karfreitag, werden Kreuzwegandachten abgehalten. Berühmt ist der Kreuzweg auf der via dolorosa in Jerusalem, der mutmaßlich schon zu Kreuzfahrerzeiten gebetet wurde, aber wahrscheinlich nicht ganz exakt dem Weg Jesu entspricht.

Papstkreuzweg: Kreuzweg am Kolosseum

Verschiedene Traditionen

Es gibt im Zusammenhang mit dem Kreuzweg verschiedene Traditionen wie das Kreuztrachten. Die jüngere Generation veranstaltet auch gerne Jugendkreuzwege, die in den letzten Jahren vermehrt ökumenisch ausgeführt werden.

Möglicher Ablass

Ein vollkommener Ablass wird unter den gewöhnlichen Bedingungen demjenigen Christgläubigen gewährt, der selbst die fromme Übung der Kreuzwegandacht verrichtet oder sich während der Fernseh- oder Rundfunkübertragung der Kreuzwegandacht, die der Heilige Vater betet, mit ihm in frommer Gesinnung vereint.

Für die Gewinnung des vollkommenen Ablasses gilt:

1. Die Andacht muss an den dafür vorgesehenen Kreuzwegstationen verrichtet werden.

2. Zur Errichtung eines Kreuzweges sind 14 Kreuze erforderlich, denen meist Tafeln oder Bilder beigefügt werden, welche die Leidensstationen von Jerusalem darstellen.

3. Üblicherweise gehört zum Kreuzweg die Lesung von 14 Schriftstellen, auf welche jeweils Gebete folgen.

Zum geistlich fruchtbaren Vollzug der Kreuzwegandacht genügt aber auch die Betrachtung des Leidens und Sterbens des Herrn; daher ist die ausdrückliche Berücksichtigung der einzelnen Stationsgeheimnisse nicht notwendig.

4. Zur Verrichtung der Kreuzwegandacht gehört das Gehen von der einen zur nächsten Station. Wenn beim gemeinsamen (öffentlichen) Vollzug nicht alle Teilnehmer ohne Schwierigkeiten mitgehen können, genügt es, wenn der Vorbeter sich zu den einzelnen Stationen begibt und die Übrigen an ihren Plätzen bleiben.

5. Gläubigen, denen der Mitvollzug der Kreuzwegandacht aus einsichtigem Grund nicht möglich ist, können denselben Ablass gewinnen, wenn sie in geistlicher Lesung und Betrachtung des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus wenigstens eine gewisse Zeit (Viertelstunde) verharren.

6. Der Kreuzwegandacht können - im Hinblick auf die Ablassgewährung - auch andere von der kirchlichen Autorität approbierte fromme Übungen entsprechen, die dem Gedächtnis des Leidens und Sterbens unseres Herrn dienen und gleichfalls in 14 Stationen aufgegliedert sind.

7. Für die Orientalen, die diese Übung der Kreuzwegandacht nicht kennen, können die Patriarchen für die ihnen anvertrauten Gläubigen zur Gewinnung dieses Ablasses eine andere Frömmigkeitsform zum Gedächtnis an das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus bestimmen (Dieser Abschnitt: vgl. Enchiridion indulgentiarum 1999).

Literatur

Siehe auch: Papstkreuzweg: Kreuzweg am Kolosseum, Kreuzweg Gotteslob 1975, Die sieben Worte Jesu am Kreuz, Kreuzweg der Priester

Weblinks

Der Lourdes-Kreuzweg

Die üblichen vierzehn Stationen umfassen folgende Szenen: