Marienlexikon

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'''Marienlexikon''' ist der Titel des von den Professoren [[Remigius Bäumer]] und [[Leo Scheffczyk]] im Auftrag des [[IMR|Institutum Marianum Regensburg]] herausgegebenen Nachschlagewerks über [[Maria von Nazareth|Maria]], die [[Gottesmutter]], das im [[EOS Verlag St. Ottilien]] (Leiter P. Dr. [[Bernhard Sirch]]) in den Jahren von 1988-1994 verlegt wurde. Es wurde von 1000 Mitarbeitern und 20 Fachleitern erstellt. Wichtiger Redakteur war Dr. Florian Trenner.
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'''Marienlexikon''' ist der Titel des von den Professoren [[Remigius Bäumer]] und [[Leo Scheffczyk]] im Auftrag des [[IMR|Institutum Marianum Regensburg]] herausgegebenen Nachschlagewerks über [[Maria von Nazareth|Maria]], die [[Gottesmutter]], das im [[EOS Verlag St. Ottilien]] (Leiter P. Dr. [[Bernhard Sirch]]) in den Jahren von 1988-1994 verlegt wurde. Es wurde von 1000 Mitarbeitern und 20 Fachleitern erstellt. Wichtiger Redakteur war Dr. Florian Trenner. Das [[Lexikon]] wird ca. ab 2020 aktualisiert und digitalisiert.<ref> vgl. [https://www.bistum-speyer.de/personalnotizen/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=11286&cHash=ca4e65a8e3651247364224e82c048042 Bistum Speyer] am 2. September 2019</ref>
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Es besteht aus sechs Bänden, die gebunden sind, ist im DIN A4-Format und zweispaltig. Es hat insgesamt 4359 Seiten. Es ist Herrn [[Bischof]] Dr. [[Rudolf Graber]], dem Gründer und Vorsitzenden des ''Institutum Marianum'' in [[Dankbarkeit]] und Verehrung zugeeignet. Das Lexikon enthält Schwarz-weiß-Bilder und Schwarz-weiß-Zeichnungen.  
 
Es besteht aus sechs Bänden, die gebunden sind, ist im DIN A4-Format und zweispaltig. Es hat insgesamt 4359 Seiten. Es ist Herrn [[Bischof]] Dr. [[Rudolf Graber]], dem Gründer und Vorsitzenden des ''Institutum Marianum'' in [[Dankbarkeit]] und Verehrung zugeeignet. Das Lexikon enthält Schwarz-weiß-Bilder und Schwarz-weiß-Zeichnungen.  

Version vom 20. Februar 2021, 19:05 Uhr

Marienlexikon ist der Titel des von den Professoren Remigius Bäumer und Leo Scheffczyk im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg herausgegebenen Nachschlagewerks über Maria, die Gottesmutter, das im EOS Verlag St. Ottilien (Leiter P. Dr. Bernhard Sirch) in den Jahren von 1988-1994 verlegt wurde. Es wurde von 1000 Mitarbeitern und 20 Fachleitern erstellt. Wichtiger Redakteur war Dr. Florian Trenner. Das Lexikon wird ca. ab 2020 aktualisiert und digitalisiert.[1]


Es besteht aus sechs Bänden, die gebunden sind, ist im DIN A4-Format und zweispaltig. Es hat insgesamt 4359 Seiten. Es ist Herrn Bischof Dr. Rudolf Graber, dem Gründer und Vorsitzenden des Institutum Marianum in Dankbarkeit und Verehrung zugeeignet. Das Lexikon enthält Schwarz-weiß-Bilder und Schwarz-weiß-Zeichnungen.

Das Marienlexikon gilt als Standardwerk der Mariologie. Es bietet seinen Lesern einen breitgefächerten Einblick in marianische und mariologische Themen sowie in sämtliche angrenzenden Wissensbereiche aus Theologie, Germanistik, Kunstgeschichte und Volkskunde. Damit ist es nicht nur für Theologen, Seelsorger oder Religionslehrer geeignet, sondern auch für jeden marianisch Interessierten ein unentbehrliches Nachschlagewerk.[2]

Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, schrieb 1994 in einer ausführlichen Stellungnahme u. a.: "Das Marienlexikon ist ein Werk, das der deutschsprachigen Theologie Ehre macht. ... Es hilft nicht nur bei der eigentlichen theologischen Arbeit, sondern auch für den Verkündigungsdienst und für das eigene spirituelle Mühen."[3]

Inhaltsverzeichnis

Bände

Marienlexikon.jpeg

Rund um das Lexikon[4]

1967 wurde das von Konrad Algermissen, Ludwig Böer und anderen herausgegebene »Lexikon der Marienkunde« nach Abschluß des ersten Bandes sein Erscheinen eingestellt. Angesichts des Fortschritts und der Wandlungen in den Wissenschaften hat sich das Institutum Marianum Regensburg entschlossen, einen Neubeginn mit anderem Titel und erweiterter Konzeption zu wagen. Es vermochte dabei auf den Erfahrungen des alten Lexikons aufzubauen, aus dem so auch manche Beiträge (nach entsprechender Durchsicht und in den weitaus meisten Fällen nach erfolgter Neubearbeitung) übernommen werden konnten. Zahlreiche in- und ausländische Fachgelehrte aus den einschlägigen Wissensgebieten wurden als Mitarbeiter gewonnen.

Das "Marinelexikon" möchte dem Fachwissenschaftler, dem Seelsorger wie auch dem interessierten Laien übersichtlich und nach dem neuesten Forschungsstand Auskunft geben in Fragen, die im Blick auf die Gottesmutter in Geschichte und Gegenwart bedeutsam waren und geblieben sind. Es will darlegen, was die Kirche über die Person und Stellung Mariens im göttlichen Heilsplan verkündet, wie sich die Marieniehre entwickelte, worin ihre biblischen Grundlagen bestehen, wie sie theologisch begründet wird und welchen Anteil der Glaube der betenden Kirche an ihr hat. Das Lexikon soll ferner dokumentieren, welche Einstellung katholische und nichtkatholische Theologen zur Mutter Jesu und zu den sie betreffenden Aussagen der Kirche bekundeten, was Prediger über sie verkündeten, mit welchen Titeln sie gepriesen, mit welchen Hymnen und Liedern sie besungen und mit welchen Gebeten sie angerufen wurde. Es soll auch darüber informieren, wie die Gestalt der Jungfrau-Mutter von Dichtern und Denkern erschaut, ihre Verehrung von Schriftstellern gewürdigt und ihr Bild von Künstlern dargestellt wurde, welche Werke zu ihrer Verherrlichung Musiker komponierten, Baumeister errichteten und Handwerker schufen.

Das Werk soll ferner die spezifisch marianisch geprägte Spiritualität und Geistigkeit von Orden und religiösen Gemeinschaften dokumentieren und ökumenische Aspekte der Verehrung Mariens herausarbeiten, aber auch auf Parallelen und Unterschiede im Bereich der Religionsgeschichte aufmerksam machen. Schließlich versucht es einen Uberblick zu bieten, an welchen Orten, in welchen Ländern, durch welche Vielfalt des Brauchtums Maria in besonderer Weise angerufen und verehrt wird, bei welchen historischen Ereignissen man die Abwendung drohender Gefahren oder gar außergewöhnliche Begebenheiten ihrer Fürsprache zugeschrieben hat.

Auf diese Weise wird eine Gesamtschau angestrebt, die das Verständnis für den Marienglauben wie für die Marienfrömmigkeit in der Vergangenheit weckt und es für die Gegenwart fruchtbar macht. Es geht nicht um eine lexikalische Konservierung, sondern um die Wiederentdeckung und Neuaneignung der Tradition, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil zukunftweisend anregte.

Weblinks

Anmerkungen

  1. vgl. Bistum Speyer am 2. September 2019
  2. Bistum Speyer am 2. September 2019
  3. www.institutum-marianum-regensburg.de
  4. Fast das ganze Vorwort.
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