Rainer Klug

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Weihbischof Rainer Klug

Rainer Klug (* 13. Dezember 1938 in Konstanz) ist emeritierter Weihbischof im deutschen Erzbistum Freiburg.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Rainer Klug wuchs in Wollmatingen am Bodensee auf. Sein Vater war Nervenfacharzt in der Psychiatrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die Familie nach Emmendingen. Rainer wurde Lehrer für die Grund- und Hauptschule.[1] Darauf studierte er von 1964-1968 Philosophie und Theologie in Freiburg und Würzburg. Die Priesterweihe empfing er am 15. Mai 1969 durch Erzbischof Oskar Saier für das Bistum in Freiburg im Breisgau. In den Jahren 1972 bis 1981 war er Diözesanjugendseelsorger, kümmerte sich um die Pfadfinder und der Mädchensozialarbeit. In den Jahren 1981 bis 1992 war er Gemeindepfarrer der Gemeinde St. Peter und Paul in Karlsruhe-Durlach und ebenfalls ab 1981 fünf Jahre Polizeiseelsorger an der Landespolizeischule in Karlsruhe. Von 1992-2000 fungierte er als Dekan in der Region Mittlerer Oberrhein-Pforzheim und war zugleich Pfarradministrator der Gemeinde St. Franziskus in Karlsruhe.

Weihbischof

A‚m 23. Mai 2000 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg und zum Titularbischof von Ala Miliaria. Er empfing am 29. Juni durch Erzbischof Oskar Saier die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren der Erzbischof Joseph Doré und Bischof Paul Friedrich Wehrle. Sein bischöflicher Wahlspruch lautet: "Im Geist geht den Weg" - "Spiritu ambulate". Seit 2001 war er Bischofsvikar für das Ordenswesen und arbeitete in der Ausländerseelsorge. In der Deutschen Bischofskonferenz war er Mitglied in der Liturgiekommission sowie der Kommission für Erziehung und Schule.

Papst Franziskus nahm am 21. November 2013 seinen Rücktritt als Weihbischof an.

Weblinks

Anmerkungen

  1. EINE AUDIENZ BEI...: Roter Pfarrer oder Büttel des Chefs? Die "Badische Zeitung" am 14. Dezember 2013.
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