Wolfhard

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Der heilige '''Wolfhard''' (*[[1070]]; † [[30. April]] [[1127]]) war ein bayrischer Eremit. Er ist Patron der Sattler. Sein Gedenktag ist der [[27. Oktober]].
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Der heilige '''Wolfhard''' (*[[1070]]; † [[30. April]] [[1127]]) war ein bayrischer [[Eremit]]. Er ist Patron der Sattler. Sein Gedenktag ist der [[27. Oktober]].
  
 
Wolfhard wurde in Bayern geboren und war von Beruf Sattler. Auf seiner Wanderschaft kam er nach Verona, wo er sich niederließ und für einen Meister arbeitete. Während sich seine Kollegen Ausschweifungen hingaben, diente er nach Feierabend den Armen und verteilte unter ihnen sein Gehalt. Da die Verehrung für Wolfhard so groß wurde, dass ihn die Menschen einen Heiligen nannten, zog er sich in einen Wald zurück und lebte dort 20 Jahre lang als [[Einsiedler]]. Im Jahr 1117 ging er von neuem in die Stadt und bat im [[Kamaldulenser]]kloster S. Salvatore als [[Rekluse]] um Aufnahme. Zehn Jahre lang lebte er in seiner Zelle eingeschlossen, bis er schließlich am 30. April 1127 starb. Sein Sarg wurde am 30. Oktober 1602 nach Augsburg in die Kirche St. Sebastian überführt.  
 
Wolfhard wurde in Bayern geboren und war von Beruf Sattler. Auf seiner Wanderschaft kam er nach Verona, wo er sich niederließ und für einen Meister arbeitete. Während sich seine Kollegen Ausschweifungen hingaben, diente er nach Feierabend den Armen und verteilte unter ihnen sein Gehalt. Da die Verehrung für Wolfhard so groß wurde, dass ihn die Menschen einen Heiligen nannten, zog er sich in einen Wald zurück und lebte dort 20 Jahre lang als [[Einsiedler]]. Im Jahr 1117 ging er von neuem in die Stadt und bat im [[Kamaldulenser]]kloster S. Salvatore als [[Rekluse]] um Aufnahme. Zehn Jahre lang lebte er in seiner Zelle eingeschlossen, bis er schließlich am 30. April 1127 starb. Sein Sarg wurde am 30. Oktober 1602 nach Augsburg in die Kirche St. Sebastian überführt.  
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Version vom 9. November 2008, 00:32 Uhr

Der heilige Wolfhard (*1070; † 30. April 1127) war ein bayrischer Eremit. Er ist Patron der Sattler. Sein Gedenktag ist der 27. Oktober.

Wolfhard wurde in Bayern geboren und war von Beruf Sattler. Auf seiner Wanderschaft kam er nach Verona, wo er sich niederließ und für einen Meister arbeitete. Während sich seine Kollegen Ausschweifungen hingaben, diente er nach Feierabend den Armen und verteilte unter ihnen sein Gehalt. Da die Verehrung für Wolfhard so groß wurde, dass ihn die Menschen einen Heiligen nannten, zog er sich in einen Wald zurück und lebte dort 20 Jahre lang als Einsiedler. Im Jahr 1117 ging er von neuem in die Stadt und bat im Kamaldulenserkloster S. Salvatore als Rekluse um Aufnahme. Zehn Jahre lang lebte er in seiner Zelle eingeschlossen, bis er schließlich am 30. April 1127 starb. Sein Sarg wurde am 30. Oktober 1602 nach Augsburg in die Kirche St. Sebastian überführt.


Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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