Miserentissimus redemptor (Wortlaut)

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Enzyklika
Miserentissimus redemptor

von Papst
Pius XI.
an alle Ehrwürdigen Brüder, die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe
und die anderen Oberhirten, die in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl leben
über die dem Heiligsten Herzen Jesu allgemein geschuldete Sühne.
8. Mai 1928

(Offizieller lateinischer Text: AAS XX [1928] 165-178)

(Quelle: Heilslehre der Kirche, Dokumente von Pius IX. bis Pius XII. Deutsche Ausgabe des französischen Originals von P. Cattin O.P. und H. Th. Conus O.P. besorgt von Anton Rohrbasser, Paulus Verlag Freiburg Schweiz 1953, S. 86-100; Imprimatur Friburgi Helv., die 22. maii 1953 L. Weber V. G. Die Nummerierung ist der englischen Fassung angeglichen.)

Allgemeiner Hinweis: Was bei der Lektüre von Wortlautartikeln der Lehramtstexte zu beachten ist


Heiligstes HERZ JESU, erbarme Dich unser
Ehrwürdige Brüder, Gruß und Apostolischen Segen!

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Christus hat der Kirche seinen Beistand verheißen

1 Nachdem unser erbarmungsvoller Erlöser am Kreuzesholze der Menschheit das Heil erworben hatte, wollte er vor seinem Abschied und vor der Auffahrt zu seinem Vater seine Apostel und Jünger in ihrer ängstlichen Verwirrung trösten. Darum sagte er ihnen: Seht, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt.[1] Ein Wort, wahrlich voll seelischer Erquickung, der Quell aller Hoffnung und Beruhigung. Es kommt Uns, ehrwürdige Mitbrüder, gern in den Sinn, sooft Wir von dieser Hochwarte aus Umschau halten über die gesamte menschliche Gesellschaft mit all ihrer drückenden Last von Leid und Elend; Umschau auch halten über die Kirche, die unter dem Druck von Angriffen und Anfeindungen ohne Unterlass schwer leidet. Jene göttliche Verheißung hat das anfangs niedergebeugte Gemüt der Apostel aufgerichtet und sie entflammt und glühend begeistert, das Samenkorn der Lehre des Evangeliums in der ganzen weiten Welt auszustreuen. Auch im Laufe der folgenden Jahrhunderte hat dieses Gotteswort der Kirche Kraft gegeben zum Siege wider die Mächte der Hölle. Gewiss: Jesus Christus, der Herr, war jederzeit bei seiner Kirche. Aber umso kräftiger und wirksamer war sein Beistand und Schutz, je schwerer die Not und Gefahr war, unter der die Kirche litt; Gottes Weisheit lieh eben jeweils die der Zeit und den Verhältnissen entsprechenden Hilfsmittel, jene Weisheit, die von einem Ende bis zum anderen sich erstreckt voller Kraft, und so das All aufs beste durchwaltet.[2]

Gegenstand des Rundschreibens

Doch auch in neuerer Zeit ist des Herren Arm nicht kürzer geworden.[3] Zumal, wenn Irrlehre sich einschlich und weithin verbreitete, so dass zu befürchten stand, es möchte den vom liebevollen Verkehr mit Gott ferngehaltenen Menschen der Quellborn christlichen Lebens versiegen. Worüber sich unser liebevoller Erlöser in den der hl. Margareta Maria Alacoque gewährten Erscheinungen beklagte und was er da von den Menschen zu deren eigenem sittlichen Gewinn erwartete und wünschte, das ist im christlichen Volke bei den einen vielleicht nicht recht bekannt, von den andern nicht gebührend beachtet. Darum möchten Wir Euch, ehrwürdige Mitbrüder, einige Worte über die Pflicht einer würdigen Genugtuung sagen, die wir dem Heiligsten Herzen Jesu schuldig sind. Unsere Absicht ist dabei die: jeder von Euch möge seiner Herde Unsere Darlegungen gewissenhaft weitergeben und zu deren Befolgung Mut machen.

Das Herz des Heilandes

Sinnbild der Liebe und des Friedens

2 Unter allen Erweisen der unendlichen Güte unseres Erlösers fällt die Tatsache am strahlendsten ins Auge, dass beim Erkalten der Gottesliebe unter den Christgläubigen die Liebe Gottes selbst sich zum Gegenstand feierlicher Andacht darbot und der Reichtum der Liebe Christi sich weit aufsschloß in der Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu, in dem alle Schätze der Weisheit und des Wissens verborgen sind.[4] Als einst die Menschen die Arche Noes verließen, wollte Gott ihnen ein leuchtendes Zeichen des Freundschaftsbundes geben, den in den Wolken erscheinenden Bogen.[5] So ging es auch in den stürmischen Wirren der neueren Zeit. Damals war die jansenistische Irrlehre in Umlauf, die allerschlimmste Feindin der Gottesliebe und echten Frömmigkeit. Sie predigte, Gott sei weniger zu lieben wie ein Vater, als vielmehr ängstlich zu fürchten als unversöhnlicher Richter. In diesen Zeiträumen hat Jesus in seiner Güte alsdann sein Heiligstes Herz wie ein Banner des Friedens und der Liebe hoch erhoben und der Welt gezeigt und damit sichern Sieg im Kampfe verkündet. So mochte denn Unser hochseliger Vorgänger Leo XIII., voll Staunen über den Wert der Herz-Jesu-Andacht für unsere Zeit, in dem Rundschreiben Annum sacrum das schöne Wort offen wagen: „Als die Kirche in ihrer Frühzeit unter dem Joch der Cäsaren zu leiden hatte, erschien einem jungen Kaiser das Kreuz am Himmel; es war die Verheißung und zugleich die Ursache des baldigen glänzenden Sieges. Heute steht vor unseren Augen ein anderes göttliches Sinnbild als glückverheißendes Zeichen: das Heiligste Herz Jesu, vom Kreuz überragt, im herrlichen Strahlenglanz eines Flammenkranzes. Darauf müssen wir unsere ganze Hoffnung setzen. Von ihm müssen wir das Heil der Menschheit erbitten und erwarten“.[6]

Urbild der Gottesverehrung und Vorbild der Vollkommenheit

3 Mit Recht, ehrwürdige Mitbrüder. Ist denn nicht in jenem glückverheißenden Zeichen und in der daraus herkommenden Andachtsübung der ganze Gehalt der Gottesverehrung und damit auch die Richtschnur des vollkommenen Lebens gegeben ? Diese Andachtsübung führt ja den Sinn leichter dazu, Christus den Herrn tief zu verstehen, und treibt das Herz mit größerem Erfolge dazu, ihn inniger zu lieben und ihn treuer nachzuahmen. Darum wundere sich doch niemand, wenn Unsere Vorgänger diese bewährte Andachtsübung ständig gegen verleumderische Ankläger schützten, sie hoch priesen und tatkräftig förderten, wie Zeit und Umstände es jeweils erheischten. Gottes Walten und Wirken hat es gefügt, dass der fromme Sinn der Christgläubigen gegenüber dem Heiligsten Herzen Jesu von Tag zu Tag wuchs. Daher jene allenthalben aufblühenden frommen Vereinigungen zu Ehren des göttlichen Herzens; daher der schöne Brauch, als Antwort auf das Sehnen Jesu Christi an den ersten Monatsfreitagen das heilige Liebesmahl zu empfangen, ein Brauch, der heute allerorten aufkommt.

Formen der Herz-Jesu-Verehrung

Die Weihe

4 Unter allen der Herz-Jesu-Andacht eigenen Übungen ragt für Auge und Gemüt hervor unsere gläubig fromme Weihe des eigenen Selbst und all unserer Habe an das göttliche Herz Jesu als Entgelt für Gottes ewige Liebe. Wie sehr unser Heiland diese Hingabe von den Menschen wünschte – nicht auf Grund seines Rechtes, sondern aus unermesslicher Liebe uns –, das hat er die unschuldige Jüngerin seines Herzens, Margareta Maria, gelehrt; sie hat mit ihrem Seelenführer Claude de la Colombière zuallererst diesen Dienst ihm geleistet. Im weiteren Verlaufe der Zeit folgten zunächst Einzelpersonen, weiterhin Familien und Vereinigungen, schließlich gar Behörden, Städte, Staaten.

Vollzug und Verbreitung

Früher und auch heutzutage ist es durch Schliche und Ränke des Unglaubens so weit gekommen, dass man Christus dem Herrn sein Königtum schmälerte. Offen zettelte man Krieg an gegen die Kirche. Man brachte Gesetze ein und drückte Volksbeschlüsse durch, die dem göttlichen und natürlichen Rechte widerstreiten. Ja, man hielt Tagungen ab unter dem Feldgeschrei: Den wollen wir nicht zu unserem König haben.[7] Aber da brach kraft der Weihe, von der Wir sprechen, ein einziges Rufen los: – des Heiligsten Herzens Gefolgschaft lehnte sich leidenschaftlich auf, um Christus seinen Ruhm zu sichern und seine Rechte zu behaupten – Christus soll König sein;[8] es komme dein Reich.[9] Das führte schließlich zu einer glücklichen Tat Unseres hochseligen Vorgängers Leo XIII. Die ganze Menschheit, die Christus, dem Mittelpunkt der Welt,[10] kraft angeborenen Rechtes zu eigen ist, hat er zu Beginn dieses Jahrhunderts unter dem Jubel der Christenheit dem Heiligsten Herzen geweiht.[11]

Weihe und Herz-Jesu-Fest

5 Wie Wir in Unserem Rundschreiben „Quas primas“ darlegten, haben Wir auf das ständige Wünschen und Verlangen sehr vieler Bischöfe und Gläubigen hin diese glückliche und erfreuliche Tat durch Gottes Gnade zum Abschluss und zur Vollendung bringen können, indem Wir am Ende des Sühnejahres das Fest Christi des Königs der Welt für die ganze Christenheit feierlich einsetzten. Als Wir das taten, haben Wir die Königsherrschaft Christi über das Weltall, über die staatliche und häusliche Gemeinschaft und über die Einzelmenschen ins Licht gerückt. Wir haben dabei jetzt schon die Freuden jenes segensvollen Tages vorweggenommen, an dem sich der gesamte Erdkreis froh und frei unter Christi milde Königsgewalt beugt. Deshalb verordneten Wir damals gleichzeitig, dass bei diesem neuen Feste eine solche Weihe jährlich erneuert werde, um aus ihr sichere und reiche Frucht zu gewinnen und um alle Völker im Herzen des Königs der Könige und des Herrn der Herrscher mit christlicher Liebe und friedlicher Versöhnung aneinander zu binden.

Die Sühne

6 Zu all diesen Diensten, besonders auch zu jener mit soviel Seelenfrucht gesegneten Weihe, wie sie das feierliche Königsfest geradezu verbürgt hat, muss aber noch etwas hinzukommen. Und darüber möchten Wir, ehrwürdige Mitbrüder, etwas ausführlicher mit Euch reden. Wir denken an die Dienstespflicht gerechter Genugtuung oder Sühne, die dem Heiligsten Herzen Jesu zu leisten ist. Gewiss, bei der Weihe kommt es zuerst und vorzüglich darauf an, dass man als Geschöpf dem Schöpfer Liebe mit Liebe vergelte. Daraus folgt aber von selbst ein Zweites. Sollte etwa einmal Vergessenheit die unerschaffene Liebe vernachlässigt oder Frevel sie je verletzt haben: das so oder so zugefügte Unrecht muss gutgemacht werden. Eine Pflicht, wofür der landläufige Ausdruck eben „Sühne“ heißt.

Rechtsgrund

7 Zu beidem, zu Gegenliebe und Sühneleistung, drängen uns ganz die gleichen Gedanken. Aber zu letzterer verpflichtet uns ein viel stärkerer Rechts- und Liebesgrund. Ein Rechtsgrund: Die Gott durch unsere Missetaten zugefügten Frevel müssen gesühnt, die gestörte Ordnung muss durch Buße wiederhergestellt werden. Ein Liebesgrund: Wir wollen mit dem leidenden und „schmachgesättigten“ Christus „Mitleid hegen“ und ihn nach unsern schwachen Kräften ein wenig trösten. Wir sind ja alle Sünder und mit vieler Schuld beladen. Freilich müssen wir seiner höchsten Majestät anbetend huldigen, seine Oberherrschaft betend anerkennen, seine unendliche Freigebigkeit dankend preisen. Aber mit einer solchen Gott erwiesenen Verehrung ist es nicht getan. Als dem gerechten Richter müssen wir Gott auch Genugtuung leisten „Für unsere unzähligen Sünden, Fehler und Nachlässigkeiten“. Durch die Weihe werden wir Gott geopfert und heißen wir „Gottgeweihte“; Heiligkeit und Beharrlichkeit gehören ja nach der Lehre des hl. Thomas von Aquin[12] zur Eigenart der Weihe. Zu ihr muss die Sühne hinzukommen, die unsere Sünden völlig tilgt, sonst könnte der in seiner Gerechtigkeit Allheilige unsere empörende Unwürdigkeit abprallen lassen und unsere Gabe als etwas ihm Unerwünschtes abweisen, statt sie gnädig anzunehmen.

Tilgung unserer Schuld

8 Diese Sühnepflicht aber obliegt der ganzen Menschheit. Denn, so lehrt uns der christkatholische Glaube, seit dem beklagenswerten Sündenfall Adams ist die ganze Menschheit durch Erbschuld vergiftet, böser Begierlichkeit anheimgefallen und kläglich verdorben. Sie hätte in ewiges Elend hinein verstoßen werden müssen. Stolze Geister unserer Tage wollen das zwar nicht wahrhaben. Sie nehmen den alten Irrtum des Pelagius wieder auf und machen viel Rühmens von einer angeborenen Anlage der Menschennatur, dank derer sie sich aus eigener Kraft immer höher entwickle. Doch die falschen Gedanken menschlichen Stolzes weist der Apostel zurück, indem er uns daran erinnert, dass wir von Natur Kinder des Zornes waren.[13] In Wirklichkeit haben schon von Anfang an die Menschen jene allgemeine Sühnepflicht in etwa anerkannt und durch eine Art von natürlichem Gefühl veranlasst, Gott durch Opfer, ja durch öffentliche Opfer, versöhnen wollen.

Christi Kreuzesopfer

9 Aber keine geschaffene Kraft reichte aus, die Sünden der Menschheit zu sühnen, hätte nicht Gottes Sohn zur Sühne die menschliche Natur angenommen. Das hat der Menschenheiland selbst durch den Mund des heiligen Sängers verkündet: Du wolltest keine Opfer und auch keine Gaben; so schufest du mir einen Leib. An Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen. Da sprach ich: Siehe, ich komme.[14] In der Tat: Unsere Leiden hat er getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich genommen... er ward durchbohrt wegen unserer Sünden.[15] Und er trug an seinem Leibe unsere Sünden selber auf das Holz...;[16] den gegen uns gerichteten Schuldschein, der uns belastete, setzte er außer Kraft und löschte ihn, indem er ihn ans Kreuz heftete...;[17] der Sünde abgestorben sollen, wir der Gerechtigkeit nun leben.[18]

Teilnahme am Leiden Christi

Gewiss, die überreiche Erlösung Christi hat uns alle Missetaten vergeben.[19] Indes, so fügte es wundersam die göttliche Weisheit, was an den Leiden Christi noch fehlt, sollen wir in unserem Fleische ersetzen zugunsten seines Leibes, d. h. der Kirche.[20] Darum können, ja sollen wir zu den Lobpreisungen und Genugtuungen, die „Christus namens der Sünder Gott darbringt“, unser eigenes Loben und Genugtuung hinzufügen. Stets aber müssen wir dabei dessen eingedenk sein, dass alle Sühnekraft einzig vom blutigen Opfer Christi abhängt, das ohne Unterlass auf unseren Altären in unblutiger Weise erneuert wird. Denn „es ist eine und dieselbe Opfergabe, ein und derselbe, der jetzt durch den Dienst der Priester opfert, der sich damals selbst am Kreuze opferte; nur die Art des Opferns ist verschieden“.[21] Deshalb soll sich mit diesem hehren eucharistischen Opfer das Opfern der Priester und das der andern Christgläubigen verbinden; denn auch sie müssen sich als ein lebendiges, heiliges und Gott gefälliges Opfer[22] Gott darbringen. Ja, der hl. Cyprian trägt kein Bedenken zu behaupten, „das Opfer des Herrn werde nicht mit der angemessenen Heilsamkeit gefeiert, wenn unser Schenken und Opfern nicht dem Leiden entspreche“.[23] Darum mahnt der Apostel, dass wir, Jesu Todesleiden allezeit an unserem Leibe tragend[24] und, mit ihm begraben und durch ein Sterben, das dem seinen ähnlich ist, in lebendige Verbindung mit ihm gekommen,[25] unser Fleisch kreuzigen mitsamt den Leidenschaften und Lüsten,[26] so entrinnend der Verderbnis, die in der Welt aus böser Lust entspringt.[27] Es soll aber auch Jesu Leben an unserem Leibe sichtbar werden,[28] und wir sollen, seinem ewigen Priestertum nahe verbunden, Gaben und Opfer darbringen für, die Sünden.[29]

Denn an diesem geheimnisvollen Priestertum und an dieser Verpflichtung, genugzutun und zu opfern, haben nicht bloß diejenigen Anteil, die unserem Hohenpriester Jesus Christus Diener sein dürfen bei der Darbringung jenes reinen Speiseopfers, das Gott dem Herrn vom Sonnenaufgang bis zum Untergang an jedem Orte dargebracht wird.[30] Nein, auch das gesamte christliche Volk, vom Apostelfürsten mit Recht bezeichnet als auserlesenes Geschlecht und königliches Priestertum,[31] muss für sich und für die ganze Menschheit der Sünden wegen Opfer bringen,[32] ganz ähnlich wie jeder Priester und Hohepriester, der aus den Menschen genommen wird und für die Menschen aufgestellt wird, für ihre Anliegen bei Gott.[33]

10 Je vollkommener aber unsere Gabe und unser Opfer dem Opfer des Herrn entspricht, das heißt, je vollkommener wir unsere Eigenliebe und unsere Begierden opfern und unser Fleisch kreuzigen in jener mystischen Art, von welcher der Apostel spricht, um so reichere Früchte der Versöhnung und der Sühne werden wir für uns und andere ernten. Alle Gläubigen nämlich bindet an Christus eine wundersame Verwandtschaft, wie sie zwischen dem Haupt und den andern Gliedern des Leibes besteht. Ebenso werden durch jene geheimnisvolle Gemeinschaft der Heiligen, zu der wir uns als gläubige Katholiken bekennen, die einzelnen wie die Völker unter sich und mit dem verbunden, der das Haupt ist, Christus. Von ihm aus fügt und schließt der ganze Leib sich zusammen, und jedes der Gelenke leistet seinen Dienst dabei, und jedem Teile ist sein ganz bestimmtes Maß der Arbeit zugemessen, und so vollzieht sich dann des Leibes Wachstum, bis er sie auferbaut in Liebe.[34] Das hatte auch der Mittler zwischen Gott und den Menschen, Christus Jesus, selbst kurz vor dem Tode von seinem Vater erbeten: Ich in ihnen und du in mir, auf dass sie völlig eins seien.[35]

Versöhnung der Menschen in Christus

11 Der Weiheakt ist es also, der das Einswerden mit Christus bekundet und bestärkt. Ähnlich die Sühne. Sie leitet jenes Einswerden ein, indem sie die Schuld tilgt; führt es weiter, indem sie teilnehmen lässt an Christi Leiden; steigert es aufs höchste, indem sie Opfer bringt für die Brüder. Das war sicherlich die Absicht des erbarmungsvollen Heilandes, als er uns sein Herz mit sichtbaren Leidensmalen und Liebesflammen erschloss: Wir sollten einmal die unendliche Bosheit der Sünde ahnen und dann die unendliche Liebe des Sühneheilandes anstaunen. Die Sünde sollten wir tiefer hassen und die Liebe heißer wiederlieben.

Liebesgrund:

Der Heiland verlangt die Sühne

12 Tatsächlich nahm der Geist der Sühneleistung immer die erste und vorzüglichste Stelle ein in der Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu. Nichts passt besser zu Ursprung, Eigenart, Kraft und Tugendübung dieser Andachtsform. Das bestätigen Geschichte und Leben, Liturgie und päpstliche Weisungen. Als Christus der Margareta Maria erschien, offenbarte er ihr die Größe seiner Liebe und klagte wehmütig über viel bitteres, brennendes Unrecht undankbarer Menschen. Möchten doch seine Worte in gläubigen Seelen fest haften bleiben und nie vergessen werden! Er sprach: „Siehe da dieses Herz, das die Menschen so sehr liebte und mit lauter Wohltaten überhäufte. Als Lohn für seine maßlose Liebe widerfuhr ihm Lauheit und Schimpf, und zwar mitunter sogar von Seelen, die eigentlich zum schuldigen Dienst besonderer Liebe gehalten wären.“ Um diese Schuld abzutragen, empfahl er unter anderem als seinen Herzenswunsch, im Willen zur Sühne am Tische des Herrn niederzuknien, in der sogenannten „Sühnekommunion“, und Sühnegebete und -andachten eine volle Stunde hindurch (man nennt sie mit Recht die Heilige Stunde) zu halten. Diese frommen Übungen hat die Kirche nicht nur gutgeheißen, sondern auch mit reichen Gnadenerweisen gesegnet.

Begründung der Sühneleistung:
Das Leiden Christi

13 Aber wie können denn solcherlei Sühneakte Christus in seiner Seligkeit als himmlischen König trösten? Da möchten wir antworten mit dem hier gut angebrachten Worte des hl. Augustinus: „Denk dir einen Liebenden, er versteht, was ich sage".[36]

Überschaut nämlich jemand, der Gott von Herzen lieb hat, den geschichtlichen Verlauf der Welt, so sieht und betrachtet er Christus, wie er sich für den Menschen abmüht, Schmerzen leidet, alles Harte trägt, wie er „wegen uns Menschen und wegen unseres Heiles“ vor Trauer, Angst und Schimpf fast erdrückt, ja zermalmt ist wegen unserer Frevel[37] und vermöge seiner Striemen uns gesund macht. All dies, was ein frommes Gemüt schaut, ist gewiss wahr. Denn aller Zeiten Menschensünden und -frevel waren die Ursache für die Hinrichtung des Gottessohnes. Die Sünden würden Christus heute nochmals einen ebenso schmerzlichen und wehen Tod bringen; jede von ihnen ist, als ob sie das Leiden des Herrn erneuere: Sie haben, soweit es auf sie ankommt, den Gottessohn aufs neue gekreuzigt und ihn zum Gespötte gemacht.[38] Unsere Sünden lagen in der Zukunft, waren aber vorausgesehen; auch ihretwegen wurde Christi Seele todtraurig. Unsere Sühne sah er gleichfalls voraus; wer dürfte zweifeln, dass er auch aus ihr sich etwas Trost holte, schon damals, als vom Himmel ihm ein Engel erschien,[39] um sein von Ekel und Angst gepeinigtes Herz zu trösten? Tatsächlich können und sollen wir so sein heiliges Herz, das von Sünden des Undanks immerfort verwundet wird, auch jetzt wundersam und doch wahrhaftig trösten. Wie wir auch in der heiligen Liturgie lesen, klagt ja Christus darüber, dass seine Freunde ihn verlassen haben, mit den Worten des Psalmisten: Schmach bricht mir das Herz und Jammer; ich hoffe auf Mitleid, aber vergebens; auf Tröster, und finde keinen.[40]

- Das Mit-Leiden des mystischen Leibes

14 Dazu kommt, dass Christi Sühneleiden sich in seinem mystischen Leibe, der Kirche, erneuert, sozusagen fortsetzt und zu Ende auswirkt. Denn, um wiederum Worte des hl. Augustinus[41] zu gebrauchen: „Christus hat alles gelitten, was er hat leiden müssen; am Vollmaße seines Leidens fehlt jetzt nichts. Also sind die Leiden erfüllt; aber am Haupte: es fehlten noch Christi Leiden an seinem (mystischen) Leibe“. Das wollte gelegentlich auch Christus der Herr klarmachen: Noch immer brannte Saulus vor Wut und Mordgier gegen die Jünger des Herrn.[42] Da sprach Jesus zu ihm: Ich bin Jesus, den du verfolgst.[43] Hiermit gab er deutlich zu verstehen, dass in den Verfolgungen gegen die Kirche das göttliche Haupt der Kirche selbst befehdet und gepeinigt wird. Christus leidet heute noch in seinem mystischen Leibe; er sehnt sich deshalb mit Fug und Recht darnach, uns mit seiner Sühne verbündet zu wissen. Das gleiche fordert geradezu unsere Verwandtschaft mit ihm: Wir sind Christi Leib und als Teile seine Glieder;[44] jedes Leid des Hauptes müssen mit ihm alle Glieder leiden.[45]

Dringlichkeit der Sühne heute:

Die verfolgte Kirche

15 Heutzutage drängt sich die Notwendigkeit solcher Buße und Sühne handgreiflich jedem auf, der gemäß unserem Eingangswort mit Auge und Gemüt die Welt von heute prüft, wie sie in der Gewalt des Bösen liegt.[46] Von allen Seiten gellen an Unser Ohr die Wehrufe von Völkern, deren Fürsten oder Führer sich wahrhaftig verbündet und verschworen haben wider den Herrn und wider seine Kirche.[47] In jenen Ländern sehen wir alles göttliche und menschliche Recht vergewaltigt. Da werden Kirchen niedergerissen und zerstört, Ordensgeistliche und Klosterschwestern aus ihrem Heim vertrieben und mit Spott, Rohheit, Hunger und Kerker gequält; Scharen von Knaben und Mädchen vom Mutterschoße der Kirche weggeraubt und obendrein dazu verführt, Christus abzuschwören und zu lästern, verführt zu schlimmen Unzuchtsünden; das ganze Christenvolk, atemlos gehetzt und versprengt, schwebt in ständiger Gefahr, entweder vom Glauben abzufallen oder eines harten Todes zu sterben. Die Dinge sind wirklich so traurig, dass man gesagt hat, mit solchen Vorgängen kündige und zeige sich jetzt schon der Anfang der Wehen[48] an, die der Mensch der Sünde bringen wird, der über alles sich erhebt, was Gott heißt oder Heiligtum.[49]

Missstände unter den Christen

16 Aber noch mehr zu beklagen ist es, ehrwürdige Mitbrüder, dass selbst unter den Gläubigen, die in der Taufe durch das Blut des unbefleckten Lammes abgewaschen und mit Gnade reich beschenkt wurden, so viele Leute jeden Standes sich finden, die an unglaublicher Unkenntnis der Religion kranken und sich von falschen Lehren anstecken lassen. Ihr Leben verstrickt sich in Sünde. Fern vom Vaterhause tragen sie schwer am Leben. Kein Strahl von wahrem Glauben leuchtet hinein. Keine Hoffnung auf kommende Seligkeit bringt etwas Freude. Kein Funke von Liebe gibt Trost und Wärme. Wahrhaftig, man sieht es ihnen an: sie sitzen in Finsternis und Todesschatten. Und weiter, bei den Gläubigen reißt immer mehr die Gewohnheit ein, um kirchliche Zucht und altehrwürdige Ordnungen, die das ganze Christenleben tragen, die häusliche Gemeinschaft regeln, die Heiligkeit der Ehe schützen, sich nicht zu kümmern. Die Kindererziehung wird arg vernachlässigt oder vor lauter weichlichem Getue um ihre Kraft betrogen; der Kirche wird sogar die Möglichkeit genommen, die Jugend christlich zu erziehen. Es ist zum Weinen, wie man im Leben und, zumal unter Frauen, im Verhalten christliches Schamgefühl vergisst. Gier nach Flitter lässt alle Zügel schleifen. Politisches überspannt man. Nach Volksgunst hascht man gewissenlos. Rechtmäßige Gewalt lehnt man ab. Das Wort Gottes schätzt man gering; und so bringt man den Glauben ins Wanken oder in die nächste Gefahr.

17 All dieses Elend aber machen einige zum Überfließen voll mit ihrer feigen Schlaffheit. Im Glauben schwankend, lassen sie wie die schläfrigen, fliehenden Jünger Christus jämmerlich im Stich, indes er vor Angst erdrückt oder von Teufelsknechten umstellt ist. Und nun gar die Treulosigkeit bei anderen! Dem Judas schauen sie seinen Verrat ab. In gottesräuberischem Frevelsinn treten sie an den Opferaltar. Oder sie laufen ins feindliche Lager hinüber. So kommt einem unwillkürlich in den Sinn, die Zeiten seien jetzt im Heranrücken, von denen unser Herr geweissagt hat: Weil die Bosheit übergroß geworden, wird in vielen die Liebe erkalten.[50]

Der Sühnegedanke

18 Wer immer das gläubig und fromm überdenkt, der kann nicht anders: In brennender Liebe zu Christus, dem Schmerzensmann, wird er mit dringlicherem Eifer seine und fremde Schuld sühnen, Christi Ehre wiederherstellen, das ewige Heil der Seelen fördern. Der Apostel sagt: Als die Sünde sich gehäuft hatte, da ward die Gnade noch viel mächtiger.[51] Dieses Wort passt recht wohl zum Bilde unserer heutigen Zeit. Es ist freilich die Schlechtigkeit der Menschen hoch angewachsen. Gewachsen ist aber auch wundersam unter dem Antrieb des Heiligen Geistes die Zahl der Gläubigen beiderlei Geschlechtes, die mit der ganzen Schwungkraft ihrer Seele dem göttlichen Herzen für die vielen erlittenen Unbilden genugtun wollen, ja sogar ihre eigene Person ohne Zaudern Christus als Opfer hinschenken. Sinnt einer mit liebender Seele nach über das, was wir bis jetzt sagten, und hält er es tiefinnerlich fest, so muss er sicher dahin kommen, dass er sich mit Abscheu von jeder Sünde als dem größten Übel freihält. Dann wird er sich ganz Gottes Willen überlassen. Er wird sich aufraffen, um die verletzte Ehre der göttlichen Majestät wiederherzustellen durch ständiges Beten, besonders durch Abtötungen, die er freiwillig auf sich nimmt, durch geduldiges Tragen der Prüfungen, die etwa über ihn kommen, und schließlich durch sein Leben, das er ganz unter diesen Sühnegedanken stellt.

Sühnende Gemeinschaften

19 Aus dieser Gesinnung heraus sind auch mehrere Ordensfamilien von Männern und Frauen entstanden, die sich das Ziel stecken, Tag und Nacht in werbefreudigem Dienen die Rolle des Engels zu übernehmen, der Jesus im Garten tröstete. Aus dieser Gesinnung gingen, vom Apostolischen Stuhle gleichermaßen bestätigt und mit Ablässen gesegnet, Vereinigungen frommer Seelen hervor, die das gleiche Sühneamt auf sich nehmen und mit entsprechenden Übungen der Frömmigkeit und Tugend durchführen. In diesem Geiste wurden, um anderes zu übergehen, Andachten und feierliche Kundgebungen von einzelnen Christgläubigen, von ganzen Pfarreien, von Bistümern, von Städten weit und breit veranstaltet zu dem Zwecke, Gottes geschändete Ehre wiederherzustellen.

Herz-Jesu-Fest, Sühnefest

20 Ehrwürdige Mitbrüder! Die feierliche Weihe an das Heiligste Herz ist aus recht zarten Anfängen hervorgegangen und hat sich dann immer mehr eingebürgert; ersehnten Glanz hat sie erhalten durch Unsere Bestätigung. Wir wünschen dringend, obige seit langem eingeführte und verbreitete Sitte der Sühneleistung im Geiste des Glaubens möge ebenso durch Unsere apostolische Autorität an fester Geltung und an größerer Feierlichkeit im ganzen Katholizismus gewinnen.

Daher verordnen und bestimmen Wir, dass alljährlich am Feste des Heiligsten Herzens Jesu – das Wir bei dieser Gelegenheit zu einem Feste erster Klasse mit Oktav erheben – in allen Kirchen des weiten Erdenrundes ein gemeinschaftliches Sühnegebet mit dem beifolgenden Texte vor unserem lieben Heilande feierlich vorgebetet wird in der Meinung, dass wir unsere ganze Schuld bitter bereuen und für das verletzte Recht Christi, unseres großen Königs und lieben Herrn, schuldigen Ersatz leisten.

Erhoffter Segen

21 Wir können nicht zweifeln, ehrwürdige Mitbrüder, dass aus dieser fromm begonnenen und jetzt der ganzen Kirche befohlenen Übung nicht nur den einzelnen Menschen, sondern auch der kirchlichen, bürgerlichen und häuslichen Gemeinschaft viel ausgezeichnete Werte erwachsen. Unser Erlöser selbst hat ja der Margareta Maria versprochen, „alle Verehrer seines Herzens würden mit überreicher himmlischer Gnade bedacht werden“. Die Sünder werden, aufblickend zu dem, den sie durchbohrt haben,[52] und, ergriffen von dem Wehklagen und Weinen der gesamten Kirche, die dem großen Könige zugefügten Unbilden bereuen und es sich zu Herzen nehmen.[53] Es könnte sonst einmal sein, dass sie sich in ihrer Schuld verhärten; sobald sie dann den, den sie durchbohrten, auf des Himmels Wolken kommen sehen,[54] werden sie wehklagen über ihn, [55] aber zu spät, vergebens. Die Gerechten jedoch werden immer mehr recht handeln und sich noch weiter heiligen;[56] dem Dienste ihres Königs, den sie so verachtet und befehdet, so oft schwer gekränkt sehen, werden sie sich mit neuer Begeisterung ganz widmen; vor allem aber werden sie von Seeleneifer entbrennen, weil sie immer wieder die Klage des göttlichen Opferlammes nachfühlen: Was nützt mein Blut?[57] und dabei auch die Freude des Heiligsten Herzens Jesu über einen einzigen Sünder, der sich bekehrt.[58] Herzinniglich sehnen Wir Uns nach dem einen und hoffen Wir auf das eine: Der gerechte Gott, der um zehn Gerechter willen Sodoma barmherzig geschont hätte, er möge erst recht die ganze Menschheit schonen. Die Gemeinschaft der Gläubigen, die, eins mit Christus, ihrem Mittler und Haupte, alle Menschen betend vertritt, möge mit ihrem demütigen Rufen das Glück finden, ihn zu versöhnen.

Schluss: Maria, Vorbild der Sühne

Unser Wünschen und Beginnen möge die liebe Jungfrau und Gottesmutter huldvoll ansehen. Sie hat uns Jesus den Erlöser geboren, genährt, am Kreuze als Opfer dargebracht: Durch ihre geheimnisvolle Verbindung mit Christus und durch dessen ganz einzigartige Gnade wurde und heißt sie in frommem Sprachgebrauch „Vermittlerin unserer Versöhnung mit Gott“. Christus, der einzige Mittler zwischen Gott und Menschen,[59] hat sich seine Mutter an die Seite geholt als Fürsprecherin der Sünder, als Verwalterin und Vermittlerin der Gnade. Im festen Vertrauen auf ihre Fürsprache bei Christus spenden Wir als Unterpfand der göttlichen Gaben und als Erweis Unseres väterlichen Wohlwollens Euch, ehrwürdige Mitbrüder, und der gesamten, Eurer Sorge anvertrauten Herde liebevoll den Apostolischen Segen.

Gegeben zu Rom bei St. Peter, am 8. Mai 1928,
im siebten Jahre Unseres Pontifikates
Pius XI. PP.

Anmerkungen

  1. Mt 28,20 EU
  2. Weish 8,1 EU
  3. Jes 59,1 EU
  4. Kol 2,3 EU
  5. Gen 9,14 EU
  6. Leo XIII., Rundschreiben Annum Sacrum vom 25. Mai 1899. ASS 31 (1899) 650-651.
  7. Lk 19,14 EU
  8. 1 Kor 15,25 EU
  9. Mt 6,10 EU
  10. Vgl. Eph 1,10 EU
  11. Vgl. Leo XIII., Rundschreiben “Annum sacrum” vom 25. Maii 1899, ASS (1899) 651.
  12. Vgl. Thomas von Aquin, Sum. Theol. II-II q. 81 art. 8.
  13. Eph 2,3 EU
  14. Hebr 10,5-7 EU
  15. Jes 53,4-5 EU
  16. 1 Petr 2,24 EU
  17. Kol 2,14 EU
  18. 1 Petr 2,24 EU
  19. Vgl. Kol 2,13 EU
  20. Vgl. Kol 1,24 EU
  21. Konzil von Trient, Sess. XXII, c. 2. Denzinger Nr. 940.
  22. Röm 12,1 EU
  23. Cyprianus, Epist. 63,9. CV 3,2, p. 708, 8-11. PL 4, 381
  24. 2 Kor 4,10 EU
  25. Vgl. Röm 4,4-5 EU
  26. Vgl. Gal 5,24 EU
  27. 2 Petr 1,4 EU
  28. 2 Kor 4,10 EU
  29. Hebr 5,1 EU
  30. Vgl. Mal 1,11 EU
  31. 1 Petr 2,9 EU
  32. Hebr 5,2 EU
  33. Hebr 5,1 EU
  34. Eph 4,15f EU
  35. Joh 17,23 EU
  36. Augustinus, In Joannis Evangelium, tract. XXXVI, 4. Pl 35, 1608.
  37. Jes 53,5 EU
  38. Hebr 6,6 EU
  39. Lk 22,43 EU
  40. Ps 68,21 EU
  41. Augustinus, Ennarrationes in Ps. 86 n. 5. PL 37, 1104-1105.
  42. Apg 9,1 EU
  43. Apg 9,5 EU
  44. 1 Kor 12,27 EU
  45. Vgl. 1 Kor 12,26 EU
  46. 1 Joh 5,19 EU
  47. Vgl. Ps 2,2 EU
  48. Mt 24,8 EU
  49. 2 Thess 2,4 EU
  50. Mt 24,12 EU
  51. Röm 5,20 EU
  52. Joh 19,37 EU
  53. Jes 46,8 EU
  54. Mt 26,64 EU
  55. Vgl. Offb 1,7 EU
  56. Vgl. Offb 22,11 EU
  57. Ps 29,10 EU
  58. Lk 15,7 EU
  59. 1 Tim 2,5 EU
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