Ludger (Heiliger)

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Liudger (* um 742 in Suabsna oder Zwesen bei Utrecht, † 26. März 809 in Billerbeck) war Missionar und Gründer des Klosters Werden sowie des Helmstedter Klosters St. Ludgeri. Er war Werdener Klosterleiter, erster Bischof von Münster und wurde heiliggesprochen.

Missionar Liudger bei der Überfahrt nach Helgoland. Miniatur aus der Vita secunda sancti Liudgeri (um 1100).

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung und Ableitungen des Namens

  • Der Name Liudger entstammt dem althochdeutschen und bedeutet: Speer des Volkes. Liut = das Volk, die Leute; ger = der Speer.
  • Aus dem Namen sind folgende Varianten abgeleitet: Ludger, Ludgerus, Ludgeri, Luitger, Lüder, Lui, Lutz und als weibliche Form Ludgera.

Biografie

Herkunft und Familiengeschichte

Liudger entsproß einem friesischen weitverzweigten Adelsgeschlecht. Väterlicherseits entstammt er der Wursing-Familie. Seine Großeltern mütterlicherseits waren waren Nothrad und Aldelburg, seine Eltern Thiadgrim und Liafburg. Luidger hatte nachgewiesenermaßen einen Bruder namens Hildegrim. Eine Urkunde von 796 erwähnt ihn als Diakon. Er war Bischof von Chalons-sur-Marne (ab 802), später Bischof von Halberstadt und nach Liudgers Tod Rektor von Werden. Hildegrim starb am 19. Juni 827. Liudgers Schwester war Heriburg, die erste Äbtissin des Frauenklosters zu Nottuln. Weitere Schwestern sind nicht belegt aber werden vermutet. Liudgers Neffe Gerfried wurde sein Nachfolger im Münsteraner Bischofsamt.

Biografie

St. Ludgerus

Liudger wuchs unter der Obhut des Utrechter Abtes Gregor, eines Bonifatiusschülers, auf. Sein Eintritt in die Klosterschule wird im Jahr 750 gewesen sein. Liudger lernte den Missionar Bonifatius noch mit elf Jahren selbst kennen. Nachdem Liudger längere Zeit in York (England) bei Alkuin studiert hatte, wurde er am 7. Juli 777 in Köln zum Priester geweiht und missionierte nach dem Vorbild des Hl. Bonifatius in Friesland.

Seine Missionstätigkeit musste er zunächst aufgeben, da er von einfallenden Sachsen vertrieben wurde. Er reiste nach Rom, um die Gräber der Apostel zu besuchen und hielt sich zwei Jahre lang im Benediktinerkloster Montecassino auf, wo er wahrscheinlich auch mit Karl den Großen zusammentraf.

Karl beauftragte den Zurückgekehrten als Missionsleiter der fünf Gaue des mittleren Frieslands. Ab 794 war ihm die Verwaltung des neu errichteten Bistums Münster anvertraut. Um 800 gründete er, auf von ihm selbst erworbenem Land, sein Essener Kloster. Im Gründungsjahr des Bistums Münster 805 wurde er zu dessen erstem Bischof geweiht.

Schrein des hl. Liudgers in der Krypta der Ludgerusbasilika in Essen-Werden.

Liudger starb am Morgen des 26. März im Kreise seiner Schüler, nachdem er tags zuvor am Sonntag um 9:00 Uhr die Hl. Messe gefeiert und öffentlich gepredigt hatte. Er hatte aus Bescheidenheit den Wunsch geäußert, vor dem Kloster Werden an der Ruhr bestattet zu werden und nicht in der Porticus der Klosterkirche, wie es ihm als Abt zugestanden hätte. Am 32. Tage seines Versterbens, das ist am 26. April, wurde er, wunderbar duftend, am genannten Ort [Werden] beigesetzt. Heute ruhen seine Gebeine in der Krypta des von ihm gegründeten Klosters. Im ehemaligen Klostergebäude ist seit 1927 der Hauptsitz der Folkwang-Hochschule der Künste Essen-Werden[1]. In der Nähe seines Sterbeort steht heute der Billerbecker Ludgerus-Dom, einer der drei Hochorte des Bistums Münster, und das Benediktinerkloster Gerleve.[2]

Legende

Der Legende nach habe Liudger sein ganzes Missionsgebiet auf wunderbare Weise von Gänsen befreit.

Attribute

  • Modell einer Kirche. Wahlweise Dom zu Münster oder Abtei in Werden.
  • Gänse

Gedenktage

  • Gedenktag katholisch: 26. März
  • Hochfest im Bistum Münster: 26. März

Patronate

Liudger ist Patron folgender "Stichwörter"

  • Berufe
  • Geographie
  • Katastrophen
  • Krankheiten

Bauernregel

  • „Ist es um Ludgeri draußen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht.”

Orte die mit dem hl. Liudger in Verbindung stehen

  • Billerbeck
  • Deventer
  • Gerleve
  • Helgoland
  • Helmstedt
  • Montecassino
  • Münster
  • Rom
  • Werden (Heute: Essen-Werden)
  • Wichmond und an der Erft
  • Wierum
  • York (England)

Rezeption

In der Kunst

  • Vita secunda sancti Liudger. Liturgischer Libellus mit 23 Miniaturen, entstanden um 1100 in Werden. (Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung)
  • Liudger predigt das Evangelium an dem Ufer der Ems. 1901 gestiftetes Historienbild von Prof. Albert Baur. (Wandbild in der Aula des Gymnasium Dionysianum Rheine)

In der Musik

Liudger Offizium des Klosters Werden
  • Liudger Offizium: Antiphon: Beatus Ludgerus; Antiphon: Ubi postmodum; Antiphon: Invocantem se deus; Antiphon: Vir dei; Antiphon: O admirabile divinitatis nomen; Antiphon: Unde in domino; Responsorium: Beatus Ludgerus; Responsorium: Gaude mater.

Dieses Offizium, ursprünglich aus der Abtei Essen Werden, ist eines von drei überlieferten Offizien zu Ehren des heiligen Liudgers. Heute wird es in der Abtei Gerleve aufbewahrt. Die Texte nehmen Bezug zur "Vita secunda Sancte Liudgeri" und berichten über Liudgers Missionstätigkeit. Die Antiphonen und Responsorien sind im Stile der Spätgregorianik komponiert. Die Notenschrift ist auf vier Linien notiert und entspricht im Wesentlichen den Gepflogenheiten des 12. Jahrhunderts. Die Melodiebildung bei den Antiphonen ist, wie bei Kompositionen für das Stundengebet üblich, oligotonisch, die der festlichen Responsoria prolixa sind melismatischer gestaltet. Eine Besonderheit der Notation ist die Clivis quadrata, die dem Pes quadratus entspricht.[3]

  • Liudger-Messe, Introitus: Posuit Dominus, Graduale: Repletum est gaudio, Tractus: Scitote, quoniam mirivicavit Dominus, Offertorium: Adducam eos in montem, Communio: Congregabit eos et custodiet. Das Formular erarbeitete Notker Kamber OSB, Gerleve 1957
  • Deutsche Liudger-Vesper, Melodien/Psalmodie: Heinrich Rohr 1958
  • Antiphon vom heiligen Liudger. In: Antiphonale Monasteriense (1575), Diözesan Archiv Münster
  • Deutsche Hymnen
Frohen Herzens laßt uns singen Liudger Lobpreis und Ruhm, Münstersches Gesangbuch 1950
Froh soll unser Lob dich grüßen, heil'ger Bischof Liudger, Text: W. Hünermann, Melodie: W. Bäumer (Coesfeld)
Laß den Preis uns freudig singen deiner hohen Heiligkeit, Text: Emil Lengeling, Münstersches Gesangbuch 1950
Liudgerus, Vater, treuer Hirt, Werdener Pilgerbuch 1910
O Liudgere, der die Friesen, Werdener Pilgerbuch 1910
Sankt Liudger, der hochedle Fries, Münster 1866
  • Litaneien
nach Werdener Überlieferung, Melodie: Hugo Berger
nach Münsteraner Überlieferung, Melodie: Heinrich Rohr
nach Billerbecker Überlieferung, Melodie: Heinrich Rohr

Ehrungen

Karl der Große und Liudger. Miniatur aus der Vita secunda sancti Liudgeri (um 1100).

Liudgers Freund aus York dichtet zur Priesterweihe Liudgers 777 folgende Verse:
Bruder, in der Liebe Gottes mir so teuer wie keiner / Teurer sogar als Verwandte aus gleichen Geblüt, / Lieber Liudger, Christi Gnade schütze dich. / Lebe als Lichtsäule deines Friesenvolkes / Du Priester, gepriesen am Westgestade der Welt, / Gelehrt, redekundig und tief an Geist. / Dein Amt zierst du mit Verdiensten und guten Sitten. / Wie ein Kind dienst du demütigen Herzens den Bejahrten, / Wie ein Bruder bist du allen, die gleich dir an Alter, / Und wie ein Vater schenkst du der Jugend Worte des Lebens. / Du wächst im Guten; gedenke auch meiner als Priester, / Und empfiehl in deinen Gebeten, so bitte ich, dem Höchsten / Den Dichter, der dich in bescheidenen Oden preist. / Vieleicht lohnst du ein solches Gedicht mit der Rute; / Das würde der Lohn dem geringen Dichter gebühren. / Lebe du allezeit glücklich.

Verehrung in Werden

Liudger wurde schon bald nach seinem Tode an seiner Grabstätte eine Verehrung zuteil. Bereits in der Altfrid-Vita wird beschrieben, wie an seinem Grab ein Mädchen auf wunderbare Weise geheilt worden sei. 847 erscheint Liudger erstmals als Mitpatron der Werdener Abteikirche. Die Hauptpatrone Salvator, Maria, Petrus hatte er spätestens seit dem 11. Jahrhundert verdrängt. Der Werdener Abt Gero ließ die Kryptaanlage neu erbauten. Sein Nachfolger Adalwig ließ für die Reliquien einen silbervergoldeten Prunkschrein herstellen, der, mit seiner Stirnseite auf dem Hauptaltar der Kirche, mit der anderen auf zwei, noch heute in der Werdener Schatzkammer ausgestellten Marmorsäulen, aufgestellt war. Dieser Schrein ging im 17. Jahrhundert verloren. Seit 1128 werden die Gebeine Liudgers einmal im Jahr durch den Essener Stadtteil Werden getragen. Diese Prozession wurde von Abt Bernhard zum Dank für gute Witterung nach einer längeren Schlechtwetterperiode eingeführt. Seit dem 13. Jahrhundert findet sie jeweils am ersten Sonntag im September statt. 1787 wurde für diese Prozessionen vom Essener Silberschmied Schiffer der noch heute verwendete Prozessionsschrein angefertigt. Die liturgischen Bräuche der Prozession wurden 1910 im sogenannten "Werdener Pilgerbuch" verschriftlicht. 1984 schuf der Künstler Gernot Rumpf für die Reliquien den heute in der Krypta der Abteikirche ausgestellten Bronzeschrein, dessen Form die Umrisse der Abteikirche aufgreift.

Verehrung in Münster

Die Verehrung Liudgers in Münster war vielfältig. Die ihm zugeschriebenen Wunder sind zum Teil in der Vita Liudgeri, aber auch im "Münsterschen Büchlein über die Wunder des hl. Liudger" zusammengefasst. So soll beispielsweise ein blindes Mädchen aus Balve im Jahr 864 am Grab Liudgers in der Krypta des Klosters Werden ihr Augenlicht zurückerhalten haben.

Neben dem Münsteraner St.-Paulus-Dom und Kapelle in der Marienkirche (Ludgerusturm) war die von den Bischöfen Ludwig I. von Wippra (1169–1173) und Hermann II. von Katzenelnbogen (1174–1203) im Süden der Stadt Münster errichtete St. Ludgerikirche einer der wichtigen Bezugspunkte der Liudgerverehrung. Ein vom ersten Priester dieser Kirche um 1170 verfasster Libellus Monasteriensis de miraculis sancti Liudgeri [„Münstersches Büchlein über die Wunder des heiligen Liudger“] schildert die Verehrung um ein wundertätiges Kreuz mit Reliquien Liudgers, das in St. Ludgeri Wunder wirkte.

Der Libellus, in einfachem Latein verfasst, von Germanismen durchsetzt und in der Überlieferung direkt der Vita Liudgeri tertia folgend, schildert in 17 Kapiteln die durch Liudger bewirkten Wunder: Wunderheilungen wie Augenkrankheiten stehen im Vordergrund, es folgen Erkrankungen der Beine, aber auch die Heilung vom Irrsinn wird geschildert. Das Muster der Heilungen ist wie folgt: Die Heilung geschieht nach der Anrufung Liudgers und dem Versprechen nach Münster zu kommen und zu Kirche und wundertätigem Kreuz, Opfergaben zu bringen. Fast immer wird durch das Zitieren von Zeugen, die Heilung mitverfolgt haben, auch die Wahrheit der vollzogenen Heilungen betont. Das Zeugnis göttlichen Handelns wird ebenso herausgestellt.
Ebenso kann ein verschwundener Junge mit göttlicher Hilfe und mit der seines Heiligen Liudger wieder gefunden werden.
Um 800 gab es im Münsterland eine große Graugänseplage. Liudger soll sie beendet haben.

Nach dem hl. Liudger benannte Kirchen

St. Ludgerus-Dom in Billerbeck dem Sterbeort Liudgers.
  • St. Ludgerus in Albachten (Münster)
  • St. Ludgeru in Albersloh
  • Sankt-Ludgeri-Kirche in Alleringersleben
  • St. Ludgerus in Alme (Brilon)
  • St. Ludgerus in Altschermbeck
  • St.-Ludgerus-Kirche in Aurich
  • St.-Ludgerus-Dom in Billerbeck

Gründung Liudgers vor 800. Die heutige Propsteikirche mit Gedenkkapelle und Reliquien ist erbaut über dem Sterbeort Liudgers.

  • St. Ludgerus in Bochum-Langendreer
  • St. Ludgerus Priesterseminar des Bistums Essen in Bochum
  • St. Ludger in Bokeloh (Meppen)
  • St. Ludgerus in Bottrop
  • St. Ludgerus in Coesfeld
  • St. Agatha und Lutger in Dümpelfeld
  • St. Ludger Düsseldorf-Bilk
  • St. Ludger in Duisburg-Neudorf
  • St. Ludger in Duisburg-Rheinhausen
  • St. Ludgerus in Duisburg-Walsum
  • St. Ludgerus in Elte (Rheine)
  • St. Ludgerus in Ennigerloh
  • St.-Ludgerus-Kirche in Essen-Werden

Gründung Liudgers vor 800. Die ehem. Abteikirche des Klosters Werden ist heute Basilika Minor und Propsteikirche mit dem Grab Liudgers.

  • St. Ludgerus in Essen-Rüttenscheid
  • St. Ludger in Friesoythe (Stadtteil Neuscharrel)
  • St. Ludgerus in Gelsenkirchen-Buer
  • St. Ludgerus in Heek
  • St. Ludgerus in Heiligenhaus
  • St.-Ludgeri-Kloster in Helmstedt

Gründung Liudgers um 800. Schwesterkloster von Essen-Werden, Die ehem. Abteikirche ist heute katholische Pfarrkirche.

  • St. Ludgerus in Herten
  • Liudgeri-Kirche Holtgaste (Ostfriesland)
  • St. Ludgerus in Klausheide (Grafschaft Bentheim)
  • St. Ludger in Lüdinghausen
  • St.-Ludgeri-Kirche in Münster
  • Ludgeruskapelle in der Überwasserkirche in Münster

Angeblicher Ort der Aufbahrung Liudgers. In direkter Nähe, wo heute der Paulus-Dom steht, gründete Liudger um 800 ein Kathedral-Kloster.

  • St. Ludgeri in Norden
  • St. Ludgerus auf Norderney
  • St. Ludgerus in Schotthock (Rheine)
  • St. Ludgerus in Schapen
  • St. Ludgerus Schermbeck
  • St. Ludgeri in Selm
  • St. Ludgerus in Weseke
  • St.-Ludgeri-Kirche in Wolfsburg-Ehmen
  • Sankt Ludger in Wuppertal

Weitere Einrichtungen

  • Ludgerus-Grundschule in Albersloh
  • Ludgeri-Hauptschule in Altenberge
  • Kath. Ludgeri-Grundschule in Billerbeck
  • Kath. Ludgerusgrundschule in Bocholt
  • Ludgerus-Grundschule in Buldern
  • Ludgeri-Grundschule in Coesfeld
  • Liudger-Realschule in Emsbüren
  • Ludgerusschule, Grundschule in Essen-Werden
  • St. Ludgerus Seniorenwohnanlage in Bockum-Hövel
  • Grundschule St. Ludgeri in Helmstedt
  • Katholischer Kindergarten St. Ludgeri in Helmstedt
  • Ludgerus-Grundschule in Lippborg
  • Ludgeruskappelle in Lippborg
  • St. Ludgeri-Schule Realschule Löningen
  • Kath. Ludgerigrundschule in Lüdinghausen
  • Katholischer Kindergarten St. Ludger in Lüdinghausen
  • Ludgeriplatz in Münster
  • Collegium Ludgerianum ehemaliges Konvikt in Münster
  • Ludgerusschule in Rhede
  • Ludgerischule, Grundschule in Selm
  • Ludgeri-Schule, kath. Grundschule Mettingen

Literatur

St.-Ludgerus-Basilika in Essen Werden
Liudgerikelch 9. Jh. Schatzkammer Essen Werden
  • Ludger Stühlmeyer: Handschriften im Vergleich: Das Ludgerusoffizium des 12. Jh. in der Abtei Gerleve. In: Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. Von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. Phil.Diss., Bayerische Verlagsanstalt, Heinrichs-Verlag Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4.
  • Georg Veit: Liudger I - IV. Lebensgedichte, Münster 2009.
  • Josef Alfers: Mit Liudger auf dem Lebensweg. Münster: Dialogverlag 2009, ISBN 978-3-941462-06-9.
  • Arnold Angenendt: Liudger. Missionar, Abt, Bischof im frühen Mittelalter. Münster: Aschendorff, 2005, ISBN 3-402-03417-4.
  • Barbara Stühlmeyer: Liudger, ein Friese, der die Welt verändert. In: Karfunkel, Zeitschrift für erlebbare Geschichte, 61, 2005, ISSN 0944-2677.
  • Barbara Stühlmeyer: Das Liudgeroffizium des Benediktinerklosters Essen Werden (Transkription und Analyse). In: Die Gesänge der Hildegard von Bingen. Eine musikologische, theologische und kulturhistorische Untersuchung. Phil.Diss., Olms, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11845-9.
  • Markus Bötefür, Gereon Buchholz, Michael Buhlmann: Bildchronik Werden. 1200 Jahre. Essen 1999.
  • Michael Buhlmann: Liudger an der Ruhr. In: Ich verkünde euch Christus. St. Liudger, Zeuge des Glaubens 742–809. Bochum 1998.
  • Geza Jaszai: Zur ikonographischen Wiederentdeckung der gemalten Liudger Vita auf dem Billerbecker Altar. In: Ich verkünde euch Christus. St. Liudger, Zeuge des Glaubens 742-809. Bochum 1997.
  • Eckhard Freise: Vom vorchristlichen Mimigernaford zum „honestum monasterium“ Liudgers. In: Franz-Josef Jakobi (Hrsg.): Geschichte der Stadt Münster, Band 1: Von den Anfängen bis zum Ende des Fürstbistums. Münster: 1994.
  • Eckhard Freise: Artikel Liudger. In: Lexikon des Mittelalters, Band 5, Sp. 2038.
  • Eberhard Kaus: Zu den Liudger-Viten des 9. Jahrhunderts. In: Westfälische Zeitschrift 142, 1992.
  • Heinz Dohmen, Günter Rabeneck, Ludger Schütz: Die Grablege St. Liudgers und der Liudgeriden in Essen-Werden. Bochum 1990.
  • Basilius Senger: Liudger Leben und Werk. Münster: Regensberg 1984, ISBN 3-7923-0510-0.
  • Basilius Senger (Hrsg.): Liudger in seiner Zeit. Altfrid über Liudger. Liudgers Erinnerungen. Münster: Regensberg 1982, ISBN 3-7923-0484-8.
  • Hans Ossing: Untersuchungen zum Antiphonale Monasteriense. Phil.Diss., Regensburg 1966.
  • Rudolf Ludger Schütz (Communitas scncti Ludgeri, Hrsg.): Heiliger Liudger. zeuge des Gleubens 742-809. Gedenkschrift zum 1200. Todestag. Bochum: Kamp 2009, ISBN 978-3-89709-699-8.
  • Basilius Senger: Sankt Liudger. Vita, Liturgie, Gebete und Lieder, Kevelaer: Butzon & Berker, 1959.
  • Heinz Löwe: Liudger als Zeitkritiker. In: Historisches Jahrbuch 74, 1955.
  • Wilhelm Wattenbach: Liudger. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884.

Siehe auch

Weblinks

Anmerkungen

  1. Geschichte der Folkwang Hochschule Essen
  2. Arnold Angenendt: Liudger. Missionar, Abt, Bischof im frühen Mittelalter. Münster: Aschendorff, 2005.
  3. Ludger Stühlmeyer: Handschriften im Vergleich: Das Ludgerusoffizium des 12. Jh. in der Abtei Gerleve. In: Curia sonans. Bayerische Verlagsanstalt 2010, S. 43–47.

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

Meine Werkzeuge