Andreas Wollbold

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dr. Wollbold beim Vortrag über sein Buch: Die versunkene Kathedrale

Andreas Wollbold (Prof. Dr. theol.; *1960 in Saarbrücken) ist Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er hat den Katechismus des hl. Robert Bellarmin neu übersetzt und herausgegeben.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Andreas Wollbold trat in das Priesterseminar des Bistums Trier ein und studierte an der Theologischen Fakultät Trier im Wintersemester 1978/ 79 und im Sommesemester 1979. Das Baccalaureat in Philosophie erlangte er im Juni 1980. Dann folgte das Studium an der Hochschule "Jnana Deepa Vidyapeeth" in Poona in Indien im Wintersemester 1981/82 und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München im Sommersemester 1982. Das Baccalaureat in Theologie erwarb er im Juni 1983 an der Pontificia Universitas Gregoriana. Die Priesterweihe empfing er durch Joachim Kardinal Meisner 1984 für das Bistum Trier. Nach seiner Kaplanszeit erwarb er das Lizentiat mit dem Thema: "Die Erkenntnis Gottes nach den zwei gnostischen Centurien des hl. Maximus Confessor". Im Oktober 1986 folgte das Lizentiat in Theologie und patristischen Studien an der Pontificia Universitas Lateranense/Augustinianum. Das Doktorrat erlangte er im Oktober 1994 in Trier mit der Dissertation über "Therese von Lisieux. Die Habilitation mit venia legendi erhielt er im April 1997 für das Fach Pastoraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Im Sommersemester 1997 erfüllte er einen Lehrauftrag für Pastoraltheologie an der Universität Erfurt. Von 1997 bis zum Jahre 2003 lehrte er als Professor für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und christliche Spiritualität in Erfurt. Wollbold leitete zudem vom September 1999 bis 2001 als Rektor die damalige kirchliche Hochschule. Er lehrte seit dem Wintersemester 2003/04 als Professor für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nebenamtlich war er stets in der Pfarrseelsorge tätig.

Vortragstätigkeiten

Über "Auswege aus der Krise von Pastoral und Verkündigung" spricht er bei der XXIII. Internationalen Theologischen Sommerakademie des Linzer Priesterkreises im Jahre 2011 (siehe Literatur).

In der Una Voce-Korrespondenz (siehe: S. 77-85) hält er den Vortrag: "Anfangen – Erste Schritte zur Einführung der hl. Messe in der alten Form. In der folgenden Ausgabe über: "Der Geist des hl. Offiziums in der alten Form" (S. 11-20). In der Ausgabe 2011/3 (S. 251-260) über: " Tradition als Rettung. Erneuerung des Ordenslebens durch Überwindung des Traditionsbruchs." Dann in der Ausgabe 2011/1 über "Unkritische Kritiker – Über einige Beiträge zu »Summorum Pontificum«, S. 29-46.

Beim 12. Kongress Freude am Glauben referierte er am 15. September 2012 über „Den Glauben verkündigen, Voraussetzungen – Hindernisse – Wege“. Bei der 16. Kölner liturgischen Tagung spricht er am 3. April 2014 über das Thema: "Zwischen Hierophant und Animator. Die liturgische Frömmigkeit des Priesters."

In seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit hat sich Wollbold u.a. mit der kirchlichen Pastoral in den neuen Bundesländern auseinandergesetzt. Andreas Wollbold arbeitete und arbeitet in verschiedenen Gremien mit.

Veröffentlichungen

[1]; Ohne Bücher, bei denen Wollbold Vor- und Nachworte geschrieben hat oder Festschriften herausgab.

Weblinks