Regina caeli

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Maria, Königin der Engel

Regina caeli (lat.; dt.: Freu dich, du Himmelskönigin) ist eine Marianische Antiphon. Sie wird im Stundengebet zwischen Ostersonntag und Dreifaltigkeitssonntag nach der Vesper oder der Komplet gesungen.

Die Antiphon ersetzt in der Osterzeit, zwischen der Feier der Auferstehung und dem Pfingsttag, das Gebet "Der Engel des Herrn" (lat.: Angelus Domini), in dem das Geheimnis der Menschwerdung betrachtet wird. Sie drückt zusammen mit Maria die Freude über die Auferstehung ihres Sohnes Jesus Christus aus.

Inhaltsverzeichnis

Deutscher Text

Freu Dich, Du Himmelkönigin, Halleluja,
denn er, den Du zu tragen würdig warst, Halleluja,
Er ist auferstanden, wie Er gesagt, Halleluja,
bitt´ Gott für uns, Maria, Halleluja.

Versikel
V. Freu Dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja,
A. Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.

Oration
Lasset uns beten.
Allmächtiger Gott. Durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herr Jesus Christus, hast Du die Welt mit Jubel erfüllt. Lass uns durch Seine jungfräuliche Mutter Maria zur unvergänglichen Osterfreude glangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.[1]

Lateinischer Text

Das "Regina caeli" im Antiphonale

Regina, caeli, laetare, alleluia:
Quia quem meruisti portare, alleluia,
Resurrexit sicut dixit, alleluia.
Ora pro nobis Deum, alleluia.

V. Gaude et laetare, Virgo Maria, alleluia,
R. Quia surrexit Dominus vere, alleluia.

Oremus.
Deus, qui per resurrectionem Filii tui, Domini nostri Iesu Christi, mundum laetificare dignatus es: praesta, quaesumus; ut, per eius Genetricem Virginem Mariam, perpetuae capiamus gaudia vitae. Per eundem Christum Dominum nostrum. Amen.[2]

Geschichtliches

Der Autor dieser liturgischen Komposition ist unbekannt. Sie geht auf das XII. Jahrhundert zurück und wurde in der ersten Hälfte des darauffolgenden Jahrhunderts von den Franziskanern nach der Komplet gebetet; so wurde sie bekannt und hat sich in der ganzen christlichen Welt verbreitet. Das Gebet der Antiphon wurde von Papst Benedikt XIV. im Jahr 1742 festgelegt.[3]

Gotteslob 2013: Nr. 666, 3. Text: Rom um 1170. Melodie: 16. Jahrhundert, nach einer Vorlage aus dem 12. Jahrhundert.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Geborgen in Gott, Tag- und Nachtgebete", Adamas Verlag Köln 1999, S. 93+94 (5. Auflage; Kirchliche Druckerlaubnis bzw. Empfehlung durch Joachim Kardinal Meisner).
  2. Geborgen in Gott, Tag- und Nachtgebete", Adamas Verlag Köln 1999, S. 93+94 (5. Auflage; Kirchliche Druckerlaubnis bzw. Empfehlung durch Joachim Kardinal Meisner).
  3. Warum wir in der Osterzeit nicht den "Engel des Herrn" beten, sondern das "Regina Coeli" CNA am 28. April 2019
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