Schule

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Eine Schule (lat. schola [von griech. σχολή]- „Studium, Vorlesung“), auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt, ist eine Institution, deren Aufgabe das Lehren, das Lernen und die Erziehung ist, also die Vermittlung bzw. Weitergabe von Wissen und Können durch Lehrer an Schüler.

Das Schulwesen ist aufgeteilt in Grund- und Sekundarschulen (Religionsunterricht) mit seinen Schülern sowie den Hochschulen mit seinen Hochschülern bzw. Studierenden (Studenten).

Inhaltsverzeichnis

Die katholische Schule

Die katholische Schule ist ein „Ort ganzheitlicher Erziehung der menschlichen Person mittels eines klaren Erziehungsplanes, der seinen Grundstein in Christus hat“ und darauf ausgerichtet ist, eine Synthese von Glaube, Kultur und Lebenswirklichkeit herbeizuführen.

Die bloße Tatsache, dass an einer Schule Religionsunterricht erteilt wird, bringt diese noch nicht in Übereinstimmung mit den Rechten der Kirche und der Familie und gibt ihr noch nicht die nötige Eignung für den Besuch der katholischen Kinder. Dafür ist notwendig, dass der ganze Unterricht und Aufbau der Schule: Lehrer, Schulordnung und Schulbücher, in allen Fächern unter Leitung und mütterlicher Aufsicht der Kirche von christlichem Geiste beherrscht sind, so dass die Religion in Wahrheit die Grundlage und Krönung des ganzen Erziehungswerkes in allen seinen Abstufungen darstellt, nicht bloß in den Elementarschulen, sondern auch in jenen Schulen, in denen auch höhere Fächer gelehrt werden. „Es ist nicht bloß notwendig", um ein Wort Leos XIII. zu gebrauchen, „dass der Jugend zu bestimmten Stunden Religionsunterricht erteilt wird, sondern dass auch der ganze übrige Unterricht religiösen Geist ausstrahlt. Wenn dieser fehlt, wenn dieser heilige Atem das Innere der Lehrer und Schüler nicht durchzieht und erwärmt, dann wird man aus der ganzen Schulung recht wenig Nutzen ziehen.[1]

Die Bedeutung der Schule

Die Bedeutung der Schule hat Papst Pius XII. in einem nicht mehr zu übertreffenden Satz ausgesprochen, wenn er sagt: "In der Schule steht für jede einzelne Seele Heil oder Untergang auf dem Spiel. "[2]

Heilige für die Schule

Papst Leo XIII. setzt am 4. August 1880 mit dem Breve "Cum hoc sit" den heiligen Thomas von Aquin als Schutzpatron aller katholischen Schulen ein. Bischof Rudolf Graber nennt in seinem Büchlein (siehe unten), Heilige und weitere Patrone bezüglich der Schule. Sie sind: Kassian, Petrus Canisius, Josef von Calasanza, Johann Baptist de la Salle, Theresia Gerhardinger, Marcellin Champagnat, Johannes Nepomuk Neumann und Maria Ward. Dazu wird auch der Kirchenlehrer Johannes von Avila gezählt.

Das Recht der Eltern

In einer Rede im Oktober 2014 betonte Papst Franziskus an die Vorsitzenden der Europäischen Bischofskonferenzen, dass jedem Elternpaar das Recht gewährt werden möge, selbst für die Bildung der eigenen Kinder verantwortlich zu sein und darüber entscheiden zu können (OR 10 Oktober 2014, S. 4)

Päpstliche Schreiben

Leo XIII.

Benedikt XV.

  • 7. Juni 1918 Das Problem der Schule.

Pius XI.

Pius XII.

Paul VI.

Johannes Paul II.

Benedikt XVI.

siehe: Comité Européen pour l'Enseignement Catholique (CEEC - Europäischer Zusammenschluss katholischer Schulen, Sitz Brüssel), Office International de l'Enseignement Catholique (OIEC - Weltverband des Katholischen Schulwesens - Sitz Brüssel)[3]

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Papst Pius XI. Enzyklika Divini illius magistri Nr. 80 vom 31. Dezember 1929
  2. Rudolf Graber: Die Wahrheit lehren und leben. Predigten uns Ansprachen zu Schulfragen, Verlag Josef Kral Abensberg 1979, S. 67; Pius XII. sagt, S. 91. Es wird zitiert aus der Ansprache an die Katholische Aktion vom 3. September 1949.
  3. Pressemeldung der DBK am 11. Mai 2001
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