Geistliche Gemeinschaft

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Die Stände der christlichen Vollkommeneheit

Als Geistliche Gemeinschaft im weitesten Sinne kann jede durch ein besonderes Ziel verbundene spirituelle Gruppierung verstanden werden. In der katholischen Kirche wird der Begriff aber in jüngerer Zeit vor allem für neuere Gemeinschaften und Bewegungen verwendet (Movimenti), in Abgrenzung vom Ordensleben einerseits und den diözesanen Strukturen andererseits (Bistum, Pfarrei, katholische Verbände).

Manche Orden haben zwar ihrerseits auch Laienbewegungen inspiriert, deren Organisation einen geringeren Verpflichtungsgrad aufweist als die traditionellen Dritten Orden (vgl. Terziar). Typisch für die "neue" Geistliche Gemeinschaft ist jedoch, dass ein vertieftes Glaubensleben inmitten der modernen Welt unternommen wird. Die Intensität des Gebetslebens und der apostolischen Arbeit ist regelmäßig größer als bei pfarrlichen und diözesanen Gruppen und Verbänden. Unter der Vielzahl der vom päpstlichen Rat für die Laien anerkannten Gruppen ragen einige wegen großen Zulaufs besonders hervor, insbesondere die Fokolarbewegung, das Neokatechumenat und C.L. (Gemeinschaft und Befreiung).
Im Vergelich zu den Mönchen und Nonnen, bilden das Kloster die Straßen der Stadt, die Klausur der Gehorsam, das Klausurgitter die Furcht des Herrn und der Schleier die heilige Bescheidenheit.[1]

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Vgl. Vinzenz von Paul zu den ersten "Töchtern der Nächstenliebe": Coste, Monsieur Vincent 1396: aus Pius XII. Ansprache "Das moderne Mädchen in der modernen Zeit", an die Leserinnen der Zeitschrift "ALBA",: 17. Mai 1942, abgedruckt in der Soziale Summe Pius' XII., Band I, S. 731, Nr. 1465).
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