Lobpreis

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Der Lobpreis ist eine Ausdrucksmöglichkeit des christlichen Glaubens. Im Lobpreis erweist der Gläubige Gott Ehre und rühmt seine Taten. Der Lobpreis ist traditionell Bestandteil des christlichen Gottesdienstes. Er preist vor allem das göttliche Tun, wobei die Anbetung das göttliche Sein verehrt.

In der Liturgie der römisch-katholischen Kirche findet sich der Lobpreis vor allem im Stundengebet, der "Stimme der Braut", die zum Bräutigam spricht.[1] Es enthält einen Einleitungs-Hymnus, Psalmen und einen Horen-Hymnus (Lesehore an Sonn- und Feiertagen: Te Deum; Laudes: Benedictus; Vesper: Magnificat und in der Komplet das Nunc dimittis).

Zu erwähnen sind auch der Hymnos Akáthistos oder der Sonnengesang des Hl. Franziskus.

Oft wird der Lobpreis in kraftvollen, rhythmischen Lieder ausgedrückt, man findet oft auch eine Einbeziehung der Körperhaltungen, z.B. Heben und Schwenken der Hände, Ausstrecken der Hände in Form des Empfangens, Klatschen. Für manche traditionell orientierte Christen mag dieses befremdlich sein, jedoch ist es eine vieler möglicher Ausdrucksformen des Glaubens, die durch Frische, Lebendigkeit und Originalität besticht und eng mit der Charismatischen Erneuerung verbunden ist.

Literatur

  • Lobe den Herrn Impulse für den Lobpreis. (72 Seiten; erhältlich beim Mediatrix Verlag).

Adonai Music

Weblinks

Anmerkungen

  1. Sacrosanctum concilium, Nr. 84; KKK 1174; Allgemeine Einführung in das Stundengebet, III,15; Verbum Domini, Nr. 62.
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