Wunder

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Wunder ist ein von Gott unmittelbar durch Engel oder Menschen (Heilige) gewirkter übernatürlicher Vorgang, für den entweder alle geschaffenen Kräfte schlechthin unzureichend sind (z. B. eine Totenerweckung) oder der nur die innerweltlichen Naturkräfte, und zwar entweder schlechthin oder in der Art, in der er sich vollzieht (z. B. eine plötzliche Heilung auf ein bloßes Wort hin), übersteigt.[1]

Wunder beweisen die Existenz der übernatürlichen Ordnung, die Gegenstand des Glaubens ist. Sie zeigen eine Kraft an, die die Naturkräfte und -gesetze übersteigt, aber gleichzeitig sogar auf der Linie der Erfordernisse der Natur selbst, wenn auch über ihre gegenwärtige normale Fähigkeit hinaus, wirkt.[2] Die Wunder als Ausnahme von der Auswirkung der allgemeinen Naturgesetze stehen nicht zur Weisheit und Unveränderlichkeit Gottes im Widerspruch, da er sie als absoluter Herr der Naturordnung von Ewigkeit her beschlossen hat.[3] Das Wunder lässt etwas von der künftigen Auferstehungsherrlichkeit antizipieren und erleben. Ihm kommt "eschatologische Qualität" zu: Es lässt "in begrenzem Rahmen etwas von dem aufleuchten, was einmal die insgesamte Zukunft des Reiches Gottes sein wird."[4]

Inhaltsverzeichnis

Das Erleben des Wunders und Wunder im weiteren Sinne

Der Mensch begegnet im Wunder dem unendlichem Geheimnis Gottes in der endlichen, sichtbaren Welt und erfährt es als überraschendes Geschenk der Offenbarung und des Heils. Diejenigen, die ein Wunder persönlich erfuhren, können "fast mit Händen greifen, dass die Naturordnung nicht die ganze Wirklichkeit ausschöpft."[5]

Wunder im weiteren Sinne, die nicht alle geschaffenen Kräfte übersteigen, können sowohl von den Engeln wie von den bösen Geistern (Teufel) gewirkt werden und können deshalb nur aus dem Ziel und den Umständen richtig beurteilt werden.

Wunder, Zeichen und Machttaten Gottes in der Bibel

Preis der Wunder Gottes in den Psalmen

Im Buch der Psalmen werden Gottes Schöpfung und sein Handeln am Volk Israel in seiner Geschichte vielfach als Wunder gepriesen:

„Dankt dem Herrn aller Herren, denn seine Huld währt ewig!
Der allein große Wunder tut, denn seine Huld währt ewig!
Der den Himmel geschaffen hat in Weisheit,
der die Erde über den Wassern gegründet hat, denn seine Huld währt ewig! [...]
Der die Erstgeburt der Ägypter schlug
und Israel herausführte aus ihrer Mitte mit starker Hand und erhobenem Arm,
der das Schilfmeer zerschnitt in zwei Teile und Israel hindurchführte zwischen den Wassern [...],
der sein Volk durch die Wüste führte,
der große Könige schlug [...] und der ihr Land zum Erbe an Israel gab, seinen Knecht,
der an uns dachte in unsrer Erniedrigung und uns den Feinden entriss,
der allen Geschöpfen Nahrung gibt, denn seine Huld währt ewig!“

Ps 136 EU

Auch im persönlichen Leben des einzelnen Menschen wird die Errettung aus gefahrvollen Situationen - Wanderschaft und Schiffsreisen, Gefangenschaft und Krankheit - als wunderbares Handeln Gottes erfahren:

„Sie, die umherirrten in der Wüste, im Ödland, und den Weg zur wohnlichen Stadt nicht fanden,
die Hunger litten und Durst, denen das Leben dahinschwand,
die dann in ihrer Bedrängnis schrien zum Herrn, die er ihren Ängsten entriss
und die er führte auf geraden Wegen, sodass sie zur wohnlichen Stadt gelangten:
sie alle sollen dem Herrn danken für seine Huld, für sein wunderbares Tun an den Menschen.“

Ps 107 EU

Wunder als Zeichen für den Anbruch der Gottesherrschaft

Gemäß der Verheißungen des Propheten Jesaja ist das Auftreten des Messias an seinen Zeichenhandlungen und Wundern erkennbar.

"Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien." (Jes 42,6-7 EU)

Als Johannes der Täufer unsicher in der Beurteilung des Wirkens Jesu ist, schickt er seine Jünger zu ihm. Jesus lässt Johannes ausrichten: "Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet." (Mt 11,5 EU) Jesu Wunder- und Zeichenhandlungen und seine Predigt vom Reich Gottes gehören untrennbar zusammen. Die Wunder sind eine Veranschaulichung seiner Lehre und erhalten ihren eindeutigen Sinn erst durch Jesu deutendes Wort. Das Zweite Vatikanische Konzil sagte: "[Jesus Christus] ist es, der durch sein ganzes Dasein und seine ganze Erscheinung, durch Worte und Werke, durch Zeichen und Wunder, vor allem aber durch seinen Tod und seine herrliche Auferstehung von den Toten, schließlich durch die Sendung des Geistes der Wahrheit die Offenbarung erfüllt und abschließt und durch göttliches Zeugnis bekräftigt, dass Gott mit uns ist, um uns aus der Finsternis von Sünde und Tod zu befreien und zu ewigem Leben zu erwecken." (Dei verbum 4)

Kern der Sendung Jesu ist die Botschaft vom Anbruch des Reiches Gottes. "Die Wunder Jesu erweisen, dass das Reich schon auf Erden angekommen ist"[6]:

  • "Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen." (Lk 11,20 EU)
  • "Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden." (Mt 4,23 EU)

Die Evangelien erzählen von Jesus verschiedene Wunder und Machttaten:

Außerdem kennt das Neue Testament "Begleitwunder", die nicht von Jesus getan wurden, sondern an ihm geschahen, besonders die aus dem Judentum bekannten Zeichen für den Anbruch der Endzeit bei seiner Kreuzigung (Mt 27,45-54 EU). Auch bei der Darstellung der Taufe (Mk 1,9-11 EU) und der Verklärung Jesu (Mk 9,2-8 EU) weisen Begleitwunder den auferstandenen Jesus als "Gottes geliebten Sohn" aus.[7]

In der Apostelgeschichte (Apg 3,1-10 EU, Apg 5,12-16 EU) verfügen auch die Apostel Petrus und Johannes über das Charisma der Wunderheilung, allerdings "im Namen Jesu Christi"; das wunderbare Wirken der Apostel wird gesehen als "Folge-Geschichte" des Wirkens Jesu in Wort und Tat".[8] Die Kirche befolgt den Auftrag Jesu, Kranke zu heilen, indem sie im Glauben an die belebende Gegenwart Christi, des Arztes der Seele und des Leibes, Kranke pflegt und mit ihrer Fürbitte begleitet. Einzelnen Menschen schenkt der Heilige Geist ein besonderes Heilungscharisma.[9]

Das Neue Testament verwendet nicht das im profanen Griechisch übliche Wort θαῦμα thauma "Wunder, Erstaunen" (lat. mirum, admiratio), sondern δύναμις dýnamis "Macht(tat)" (meist im Plural, lat. virtus. potestas, fortitudo) oder σημεῖα sēmeía "Zeichen" (Pl., lat. signum).[10]

Kriterien

Das Wunder ist seiner Natur nach ein Zeichen, dass Gott handelt, und kann darum als Erkenntniszeichen (Kriterium) der Offenbarung dienen, wenn es feststeht, dass es von Gott zur Bestätigung der Offenbarung gewirkt ist. Das ist z. B. der Fall bei der Auferstehung Christi als Grund des christlichen Glaubens.[11]

Es gibt drei Kriterien, die die Kirche von alters her anlegt, um von einem Wunder zu sprechen:

  • Erstens muss es ein sinnenhaftes Zeichen sein, das für alle Anwesenden - also auch für Ungläubige - wahrnehmbar ist.
  • Zweitens ist es ein Geschehen, dass sich außerhalb des Laufs der Natur ereignet. Dieses Ereignis darf sich nicht durch reguläre oder irreguläre Weltereignisse erklären lassen.
  • Dritten Kriterium: Es muss direkt von Gott gewirkt sein, also sich direkt auf Gott zurückführen lassen.

Im Zusammenhang mit der Verehrung vieler Heiliger wird von Gebetserhörungen und Wundern berichtet (etwa bei Therese von Lisieux oder Pater Pio). Frühchristliche und mittelalterliche Heiligenlegenden waren mit Wundererzählungen ausgeschmückt; neben Lebensbeschreibungen gab es Wundersammlungen für einzelne Heilige, die zum Ausdruck bringen sollten, dass die Gnade Gottes heiliges Leben und Wunderkraft ermöglicht.[12]

Kirchliche Approbation

Bevor ein Wunder von der katholischen Kirche anerkannt wird, muss erst geprüft werden, ob keine einfache wissenschaftliche Erklärung vorliegt. In der heutigen Lesart ist ein Wunder dann eingetreten, wenn ein Vorkommnis auf natürliche Weise nicht erklärt werden kann.

Die Gutheißung jedes Wunders, Eingebung[13] oder Privatoffenbarung ist Sache der Bischöfe, ist Praxis der Katholischen Kirche. "Örtliche Ausprägungen der Volksfrömmigkeit, die in Bezug auf wundersame Geschehnisse – zum Beispiel Wunder[14] und Erscheinungen[15] … – vom Volk initiiert worden waren, wurden nach und nach offiziell anerkannt, erhielten die Gunst und den Schutz der kirchlichen Autorität und fanden sogar Aufnahme in die Liturgie (z.B. Fronleichnamsfest, Herz-Jesu-Fest, Lourdes, Fatima, Barmherzigkeitssonntag) selbst."[16]

Zur Selig- und zur Heiligsprechung einer Person wird von der Kirche gewöhnlich je ein Wunder verlangt.[17]

siehe auch: Eucharistisches Wunder

Kirchenlehrer über Wunder und Gottes Kraft

Clemens von Alexandrien: "O welch geheimnisvolles Wunder! Einer ist der Vater aller Dinge, einer auch der Logos aller Dinge, und der Heilige Geist ein und derselbe überall, und es gibt auch nur eine einzige jungfräuliche Mutter; ich liebe es, sie Kirche zu nennen.“ (pæd. 1,6,42)

Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo schrieb über den Charakter und die Notwendigkeit von Wundern in seinem Werk "De civitate Dei":

"Alle Wunder nämlich wären, nach dem Sprachgebrauch, gegen die Natur; sie sind es freilich in Wirklichkeit nicht. Unmöglich kann ja etwas gegen die Natur sein, was sich durch den Willen Gottes zuträgt; ist doch eben der Wille dieses erhabenen Schöpfers die Natur eines jeden geschaffenen Dinges. Das Wunder trägt sich also zu im Widerspruch nicht zur Natur, sondern lediglich zu unserer Naturerfahrung. Unübersehbar aber ist die Zahl der Wunder, die in der weltlichen Geschichte vorkommen." (Aug. civ. XXI 8)[18]

"Man sucht uns in die Enge zu treiben mit der Frage, warum denn jetzt keine solchen Wunder geschehen, wie sie sich ehedem nach unserer Versicherung zugetragen hätten. Ich könnte darauf erwidern, sie seien notwendig gewesen, als die Welt noch nicht zum Glauben übergegangen war, damit sie sich zum Glauben bekehre. Wer immer noch Wunder braucht, um sich zum Glauben zu entschließen, ist selber eine gar wunderliche Erscheinung, da er nicht glaubt, wo alle Welt glaubt." (Aug. civ. XXII 8)[19]

"Die Wunder, die unser Herr Jesus Christus vollbracht hat - schreibt Augustinus von Hippo -, sind göttliche Werke, die den menschlichen Geist lehren, sich über die sichtbaren Dinge hinaus zu erheben, um das zu verstehen, was Gott ist" (Augustinus, In Jo. Ev. Tr., 24,1).[20]

Thomas von Aquin, Summa theologica:

"Bekräftigt wird die vorgetragene Lehre durch Beweise. Da ist nun im rein Göttlichen das, was göttlicher Kraft allein eigen ist (quae solus Deus facere potest), und zwar die Wunder mit Bezug auf die vergänglichen Körper, und dafür steht die Gnade der Heilungen; mit Bezug auf die Elemente und Himmelskörper; [...] der Unterricht durch die Offenbarung dessen, was nur Gott wissen kann, nämlich durch die Prophetie und durch die Kenntnis der Herzen oder die Unterscheidung der Geister." (S. th. I-II 111, 4c.)[21]

"Zum Wunder gehört es, daß es außerhalb der Ordnung der Gesamtnatur sei. Und das zu tun, ist Gott allein eigen. Denn wenn ein Engel etwas aus eigener Kraft tut, so geschieht dies kraft der Ordnung seiner eigenen geschaffenen Natur und ist dann kein Wunder." (S. th. I 110, 4c)[22]

"Augustinus sagt: 'Gott, der Gründer aller Natur, tut nichts gegen die Natur.' Wie die Ordnung der Gerechtigkeit, so ist die der Natur von Gott. Gott aber kann nichts tun außerhalb der Ordnung der Gerechtigkeit. Er würde ja dann etwas Ungerechtes tun. Also kann Er auch nichts tun außerhalb der Ordnung der Natur." (S. th. I 105)[23]

Lehramtliche Aussagen

Benedikt XV.

  • CIC 1917 cann 1999-2141 Es wurden für die Seligsprechung (noch) mindestens zwei, manchmal auch drei oder vier Wunder gefordert und für die Heiligsprechung noch einmal zwei Wunder. Eine Dispens war nur bei Märtyrern möglich.

Paul VI. Zweites Vatikanisches Konzil:

  • "Der Dienst der Predigt soll getreulich und recht erfüllt werden. Schöpfen soll sie vor allem aus dem Quell der Heiligen Schrift und der Liturgie, ist sie doch die Botschaft von den Wundertaten Gottes in der Geschichte des Heils, das heißt im Mysterium Christi, das allezeit in uns zugegen und am Werk ist, vor allem bei der liturgischen Feier." (Konstitution Sacrosanctum Concilium Nr. 35.)
  • "Die Feste der Heiligen künden die Wunder Christi in seinen Knechten und bieten den Gläubigen zur Nachahmung willkommene Beispiele." (Konstitution Sacrosanctum Concilium Nr. 111.)
  • "Christus, unser Meister und Herr und zugleich sanft und demütig von Herzen, hat seine Jünger in Geduld zu gewinnen gesucht und eingeladen. Gewiss hat er seine Predigt mit Wundern unterstützt und bekräftigt, um den Glauben der Hörer anzuregen und zu bestätigen, nicht aber um einen Zwang auf sie auszuüben." (Erklärung Dignitatis humanae Nr. 11.)

Johannes Paul II.

Katechismus der Katholischen Kirche:

  • "So stärken die Wunder den Glauben an Jesus, der die Werke seines Vaters tut: sie bezeugen, daß er der Sohn Gottes ist (vgl. Joh 10,31-38 EU). Sie können aber auch Anlass zum "Anstoß“ sein (Mt 11,6 EU). Sie wollen nicht Neugier und magische Wünsche befriedigen. Trotz seiner so offensichtlichen Wunder wird Jesus von einzelnen abgelehnt (vgl. Joh 11,47—48 EU), ja man bezichtigt ihn, mit Hilfe der Dämonen zu wirken (vgl. Mk 3,22 EU) (KKK 548)
  • "Schon jetzt erweist das Reich Christi seine Gegenwart durch die wunderbaren Zeichen (vgl. Mk 16,17—18 EU), die seine Verkündigung durch die Kirche begleiten (vgl. Mk 16,20 EU)." (KKK 670)
  • "Es gibt verschiedene Charismen, manchmal außerordentliche wie die Wunder- oder Sprachengabe. Sie alle sind auf die heiligmachende Gnade hingeordnet und haben das Gemeinwohl der Kirche zum Ziel. Sie stehen im Dienst der Liebe, welche die Kirche aufbaut (vgl. 1 Kor 12 EU und Konzil von Trient, DS 1533—1534)." (KKK 2003)
  • "Die ersten Christengemeinden verfassen in der neuen Kraft des Geistes selbst Hymnen und Lobgesänge. Sie gehen dabei von dem einzigartigen Ereignis aus, das Gott in seinem Sohn vollbracht hat: der Menschwerdung, dem Tod, der den Tod besiegt hat, der Auferstehung und dem Aufstieg zur Rechten des Vaters. Aus diesem „Wunder aller Wunder“ der Heilsökonomie steigt die Doxologie, das Lob Gottes, empor (vgl. Eph 1,3—14 EU, Röm 16,25—27 EU, Eph 3,20—21 EU, Jud 24 EU)." (KKK 2641)
  • 13. Januar 1988 Ansprache bei der Generalaudienz: Wunder: Zeichen der neuen Schöpfung.

Papst Franziskus:

  • "Wenn wir uns der Natur und der Umwelt ohne diese Offenheit für das Staunen und das Wunder nähern, wenn wir in unserer Beziehung zur Welt nicht mehr die Sprache der Brüderlichkeit und der Schönheit sprechen, wird unser Verhalten das des Herrschers, des Konsumenten oder des bloßen Ausbeuters der Ressourcen sein, der unfähig ist, seinen unmittelbaren Interessen eine Grenze zu setzen. Wenn wir uns hingegen allem, was existiert, innerlich verbunden fühlen, werden Genügsamkeit und Fürsorge von selbst aufkommen." (2015, Enzyklika Laudato si' Nr. 11)

Zitat

  • „Wer die Pfaffen aus der Kirche schaffen will, der muss erst das Wunder aus der Religion schaffen“ (David Friedrich Strauß, 1808-1874)[24]

Literatur

  • Prosper Lambertini, Papst Benedikt XIV.: De Servorum Dei Beatificatione et Beatorum Canonizatione“, 4 Bde., 1734-38 (Über die Seligsprechung der Diener Gottes und Kanonisation der Seligen).
  • Alfons Weiser: Was die Bibel Wunder nennt. Verlag Katholisches Bibelwerk, 5. Aufl., Stuttgart 1982 (Mit kirchlicher Druckerlaubnis durch den Provinzial der norddeutschen Pallottinerprovinz vom 4. September 1975).
  • Thomas Penzel: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Wahre Heilungsgeschichten. Gerth Medien (176 Seiten; EAN/ISBN: 9783865917089).
  • Birgit Kaiser: Wunder ... passieren jeden Tag Sankt Ulrich Verlag Augsburg 2012 (159 Seiten; ISBN 978-3-86744-209-1, Pp. ).
  • François Reckinger: Wenn Tote wieder leben. Wunder: Zeichen Gottes oder PSI? Fe Medienverlag, 2011 (188 Seiten).
  • Wilhelm Schamoni: Wunder sind Tatsachen. Eine Dokumentation aus Heiligsprechungsakten. (373 Seiten; 3. Auflage; Sonderauflage (Imprimatur Würzburg, 10. Februar 1976 - Wittig, Generalvikar).
  • Gerhard Stumpf (Hrsg.): Die Gestalt Jesu - Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? (Berichtband der theol. Sommerakademie 2008) Eigenverlag des Initiativkreises, Landsberg 2008 (237 Seiten; ISBN 978-3-9808068-7-9). als PDF-Datei; darin:
    • Peter Christoph Düren: Die Wunder: Stein des Anstoßes – Stärkung des Glaubens. Zur Uminterpretation der Wunderberichte des Neuen Testamentes: S. 43-68; Theologische Thesen zur Wunderfrage: S. 97-118.
    • Peter H. Görg: Wunder sind Tatsachen (Die Zeugnisse der Kanonisationsakten): S. 69-96.
  • Briege McKenna: Wunder geschehen wirklich. (224 Seiten) erhältlich beim Miriam Verlag.
  • Ingo Dollinger: Wunder, Aberglaube oder Wirklichkeit? Auer Verlag Donauwörth 1967 (40 Seiten).
  • Thomas M. Gögele, Valentin Gögele (Hg): Das ganz normale Wunder. 100 Glaubenszeugnisse von katholischen Priestern. Catholic Media, 2013 (240 Seiten; gebundene Ausgabe; ISBN 978-3-939977-18-6).
  • Harald Grochtmann: Wunder: Kirchlich überprüft, nie widerlegt. (Dissertation, früher bis zur 6. Auflage unter dem Titel: "Unerklärliche Ereignisse, überprüfte Wunder und juristische Tatsachenfeststellung; Marienerscheinungen, unerklärliche Heilungen, Nahrungslosigkeit, Bilokationen, Levitationen, eucharistische Wunder, u.v.m." SJM Verlag, 2007 (7. erweiterte Auflage; ISBN 978-3-932426-39-1).
  • Jürgen Lenssen: Wunder - Zeichen der Macht Gottes. Pattloch Verlag, 1985 (128 Seiten; ISBN: 3-557-91329-5).
  • Andreas Englisch: 
Gottes Spuren:
 Die Wunder der katholischen Kirche
. Goldmann Verlag, 2008
 (384 Seiten; ISBN-10: 3442154995
ISBN-13: 978-3442154999).

Medien

Weblinks

Anmerkungen

  1. Bernhard Brinkmann: Katholisches Handlexikon, Butzon & Bercker Verlag Kevelaer 1960, S. 271, Wunder (2. Auflage; Imprimatur N. 4-18/60 Monasterii, die 2. Februarii 1960, Böggering Vicarius Eppi Generalis).
  2. 13. Januar 1988 Ansprache bei der Generalaudienz: Wunder: Zeichen der neuen Schöpfung.
  3. Bernhard Brinkmann: Katholisches Handlexikon, Butzon & Bercker Verlag Kevelaer 1960, S. 271, Wunder (2. Auflage; Imprimatur N. 4-18/60 Monasterii, die 2. Februarii 1960, Böggering Vicarius Eppi Generalis).
  4. Dietmar Fuchs: Art. "Wunder. IV. Religionspädagogisch" in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl., Bd. 10, Sp. 1318f.
  5. 13. Januar 1988 Ansprache bei der Generalaudienz: Wunder: Zeichen der neuen Schöpfung.
  6. Zweites Vatikanisches Konzil: Dogmatische Konstitution Lumen gentium Nr. 5.
  7. Alfons Weiser: Was die Bibel Wunder nennt, Stuttgart 1975, S. 142.147.
  8. Karl Kertelge: Art. "Wunder. II.2. Neues Testament" in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl., Bd. 10, Sp. 1314f.
  9. Katechismus der Katholischen Kirche 1508f.
  10. Mt 21,15 EU spricht von τὰ θαυμάσια "das Wunderbare"; in 2 Kor 11,14 EU ist θαῦμα in profaner Bedeutung verwendet: "Kein Wunder!" In Offb 17,6 EU steht ἐθαύμασα ἰδὼν αὺτὴν θαῦμα μέγα in der Bedeutung "Erstaunen": "Ich staunte ein großes Staunen, als ich sie sah."
  11. Bernhard Brinkmann: Katholisches Handlexikon, Butzon & Bercker Verlag Kevelaer 1960, S. 271, Wunder (2. Auflage; Imprimatur N. 4-18/60 Monasterii, die 2. Februarii 1960, Böggering Vicarius Eppi Generalis).
  12. Theofried Baumeister OFM: Art. "Hagiographie" in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl., Bd. 4, Sp. 1146.
  13. „Alles ist gesichert im Gehorsam, alles ist verdächtig, was außerhalb des Gehorsams geschieht... Wer sagt, er habe Eingebungen, und sich weigert, den Vorgesetzten zu gehorchen und Ratschläge zu befolgen, der ist ein Betrüger. Alle Propheten und Prediger, die von Gott erleuchtet waren, haben immer die Kirche geliebt, immer ihrer Lehre angehangen... Daher sind die außergewöhnlichen Sendungen teuflische Illusionen und nicht himmlische Einsprechungen, wenn sie nicht von den Hirten, die die kirchliche Sendung haben, anerkannt und gutgeheißen sind, denn damit stimmen Moses und die Propheten überein“. Der hl. Franziskus, der hl. Dominikus und die anderen Ordensgründer weihten sich auf eine außergewöhnliche Eingebung hin dem Dienst der Seelen. Aber um so demütiger und aus innerstem Herzen unterwarfen sie sich der heiligen Hierarchie der Kirche." (Kirchenlehrer Franz von Sales, Abhandlung über die Gottesliebe, II. Teil, VIII, 13, S. 114+115; Druckerlaubnis Bischöfliches Generalvikariat Eichstätt am 21. April 1960).
  14. z.B. sind in Lourdes rd. 7000 dokumentiert, aber nur ca 67 offiziell approbiert: vgl. P. Theillier, Lourdes – wenn man von Wundern spricht, Augsburg 2003.
  15. z.B. an Juliana von Lüttich: Fronleichnamsfest; an Margareta Maria Alacoque: Herz-Jesu-Fest am ersten Freitag nach der Fronleichnamsoktav; Faustyna Kowalska: Barmherzigkeitssonntag.
  16. Direktorium über die Volksfrömmigkeit und die Liturgie der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung vom 17. Dezember 2001  Nr. 45.
  17. Vgl. die Konstitution „Divinus perfectionis magister“ vom 25. Januar 1983: AAS 75, 349-355; vgl. Johannes Paul II. und Johannes XXIII. werden heiliggesprochen Kath.net am 5. Juli 2013
  18. Omnia quippe portenta contra naturam dicimus esse; sed non sunt. Quomodo est enim contra naturam, quod Dei fit voluntate, cum voluntas tanti utique conditoris conditae rei cuiusque natura sit? Portentum ergo fit non contra naturam, sed contra quam est nota natura. Quis autem portentorum numerat multitudinem, quae historia gentium continetur?
  19. Quur, inquiunt, nunc illa miracula, quae praedicatis facta esse, non fiunt? Possem quidem dicere necessaria fuisse, priusquam crederet mundus, ad hoc ut crederet mundus. Quisquis adhuc prodigia ut credat inquirit, magnum est ipse prodigium, qui mundo credente non credit.
  20. 13. Januar 1988 Ansprache bei der Generalaudienz: Wunder: Zeichen der neuen Schöpfung.
  21. Confirmatio est per ea quae sunt divinae virtuti propria. [...] Uno, quae solus Deus facere potest, in operibus miraculosis, sive sint ad salutem corporum, et quantum ad hoc ponitur gratia sanitatum; sive ordinentur ad solam divinae potestatis manifestationem, sicut quod sol stet aut tenebrescat, quod mare dividatur; et quantum ad hoc ponitur operatio virtutum. Secundo, ut possit manifestare ea quae solius Dei est scire. Et haec sunt contingentia futura, et quantum ad hoc ponitur prophetia; et etiam occulta cordium, et quantum ad hoc ponitur discretio spirituum.
  22. Ex hoc ergo aliquid dicitur esse miraculum, quod fit praeter ordinem totius naturae creatae. Hoc autem non potest facere nisi Deus, quia quidquid facit Angelus, vel quaecumque alia creatura, propria virtute, hoc fit secundum ordinem naturae creatae; et sic non est miraculum.
  23. Dicit enim Augustinus, Deus, conditor et creator omnium naturarum, nihil contra naturam facit. Sed hoc videtur esse contra naturam, quod est praeter ordinem naturaliter rebus inditum. Ergo Deus non potest facere aliquid praeter ordinem rebus inditum.
  24. Evangelischer Theologe, aus: Gerhard Stumpf (Hrsg.): Die Gestalt Jesu - Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? (Berichtband der theol. Sommerakademie 2008) Eigenverlag des Initiativkreises, Landsberg 2008, S. 44 (237 Seiten; ISBN 978-3-9808068-7-9). als PDF-Datei.
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